Christopher Nolan verzichtet bewusst auf Smartphone
Christopher Nolan (56) gehört zu den erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods – und zu den wenigen, die noch immer kein Smartphone besitzen. In einem Auftritt bei "The Tonight Show" von Jimmy Fallon (51) bestätigte der Regisseur von Die Odyssee jetzt, was viele kaum glauben können: Er nutzt lediglich ein Klapphandy, und das auch nur auf Reisen. "Ich habe ein Klapphandy – so ein dummes Telefon –, das ich benutze, wenn ich reise und so", sagte er gegenüber Fallon. An einen Wechsel zu einem neueren Modell denkt er dabei nicht.
Der Hauptgrund für seinen Verzicht auf ein modernes Smartphone ist die Angst vor der eigenen Sucht. "Ich wäre schrecklich abhängig davon", erklärte der Regisseur. Er fürchtet, jene stillen Momente zu verlieren, die er besonders schätzt – Augenblicke, in denen er einfach nur aus dem Fenster schaut und in Ruhe über seinen nächsten Film nachdenkt. Und auch am Set gilt bei ihm ein striktes Handyverbot. Jon Bernthal (49), der in "Die Odyssee" die Rolle des Menelaos übernimmt, zeigte sich in einem Interview mit CinemaBlend sogar begeistert von dieser Regel. Seine Frau Erin Angle, mit der er seit 2010 verheiratet ist, habe ihm dazu geraten: "Meine Frau sagte: 'Das musst du machen. Das klingt wie Kirche. Da musst du hin. Du brauchst das.' Gott segne meine Frau", so Jon.
Doch Smartphones sind nicht das Einzige, was Christopher am Set verbannt. Wie Matt Damon (55) und Anne Hathaway (43) kürzlich enthüllten, hat der Regisseur auch eine Abneigung gegen Ugg Boots. In der Sendung "CBS Mornings" erklärte Christopher, dass es sich dabei eigentlich um einen Witz handele, den er mit Anne und Emily Blunt (43) teile. Emily, die 2023 in "Oppenheimer" mitwirkte, habe ihm zum Abschluss der Dreharbeiten sogar ein Paar Ugg-Hausschuhe geschenkt. Hintergrund: Schauspieler tragen die bequemen Schuhe am Set manchmal, wenn ihr eigentliches Schuhwerk zu unbequem wird – doch das lenkt Christopher ab. "Es gibt einfach bestimmte Dinge, die einen daran erinnern, dass man sich in der realen Welt befindet und nicht in der Welt, die wir für die Schauspieler zu erschaffen versuchen", so der Oscar-Gewinner.









