Nach pikantem Essay geht Brooke Baldwin auf Kritiker los

Nach pikantem Essay geht Brooke Baldwin auf Kritiker los

- Linn Dubbel
Lesezeit: 2 min
Promiflash.de bei Google bevorzugen

Mit einem sehr persönlichen Essay auf Substack hat Brooke Baldwin für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Darin schreibt die frühere CNN-Moderatorin offen über Herzschmerz, ihr Liebesleben und eine bewusste Phase der Enthaltsamkeit. Für Aufsehen sorgte dabei besonders die Offenbarung, dass sie in einem einzigen Monat die Gelegenheit gehabt hätte, mit vier verschiedenen Männern zu schlafen – darunter angeblich auch ein ehemaliges Staatsoberhaupt. Letztendlich lehnte Brooke jeden von ihnen ab. Besonders laut wurde die Kritik an dem Essay von Megyn Kelly (55), die das Thema in ihrem Podcast auseinandernahm.

Brooke lässt die Angriffe nicht auf sich sitzen und meldet sich gegenüber der New York Post zu Wort. Ihr wöchentlicher Newsletter auf Substack solle Wahrheit und Transformation dokumentieren, erklärt sie. Das Thema ihres jüngsten Essays beschreibt sie mit den Worten: "Mein Herzschmerz, diese Phase der Besinnung und Disziplin, und ja – für meine Leser – das schließt mein Liebesleben ein. Oder im Moment meine bewusste Entscheidung, keines zu haben." Ihre Entscheidung zur Enthaltsamkeit begründet sie nicht mit Moral, sondern damit, ihre kreative und berufliche Energie zu bündeln. An ihre Kritikerinnen richtete sie die Frage: "Wann haben wir aufgehört, einen Artikel bis zum Ende zu lesen? Wann haben wir aufgehört, mit Neugier statt mit Gewissheit zuzuhören?" Die Reaktion jener, die den gesamten Text offensichtlich nicht gelesen hätten, habe bei ihr sogar das Interesse geweckt, wieder journalistisch tätig zu werden.

Brooke war von 2018 bis 2023 mit dem britischen Produzenten James Fletcher verheiratet. Ihren Abgang bei CNN im Jahr 2021 hatte sie damals als freiwilligen Rückzug dargestellt, um sich auf das Schreiben eines Buches zu konzentrieren. In einem Essay im Magazin Vanity Fair enthüllte sie jedoch 2024, dass sie tatsächlich vom Sender gedrängt wurde. Demnach habe CNN-Chef Jeff Zucker sie kaltgestellt und ihr mit Konsequenzen für ihre Karriere gedroht. Ihre Anwälte hätten schließlich eine Ausstiegsstrategie ausgehandelt, die es ihr ermöglichte, ihren Abschied in ihrer eigenen Sendung zu verkünden.

Brooke Baldwin spricht bei der Buchpräsentation "Under Fire" von April Ryan in New York
Getty Images
Brooke Baldwin spricht bei der Buchpräsentation "Under Fire" von April Ryan in New York
Megyn Kelly, Journalistin
Getty Images
Megyn Kelly, Journalistin
Brooke Baldwin
Bryan Bedder / Getty Images
Brooke Baldwin
Brooke lässt die Kritik nicht auf sich sitzen: Wie kommt das bei euch an?
In diesem Artikel