Kurioser Fall: Kim Kardashian erlässt sechsstellige Summe
Kim Kardashian (45) hat einem Mann gegenüber auf eine sechsstellige Geldforderung verzichtet – und damit einen kuriosen Rechtsstreit endgültig beigelegt. Ein Mann namens Ivan Cantu hatte die Unternehmerin verklagt, nachdem sie versehentlich sein Foto in einem Beitrag gepostet hatte. Eigentlich wollte Kim damit für einen Häftling mit demselben Namen eintreten und sich für dessen Freilassung aus dem Todestrakt einsetzen. Stattdessen wurde das Foto des falschen Ivan Cantu veröffentlicht – woraufhin der Nicht-Häftling Schadensersatz von ihr forderte, wie TMZ berichtet.
Das Gericht wies jedoch alle Klagen des Mannes ab und stellte sich vollständig auf Kims Seite. Ihr wurden daraufhin Anwaltskosten in Höhe von 147.000 Euro zugesprochen. Ivan argumentierte, er sei kein Milliardär wie Kim und ein solcher Betrag würde ihn finanziell ruinieren – der Richter ließ das jedoch nicht gelten und lehnte seinen Antrag auf Überprüfung der Summe ab. Ivan legte daraufhin Berufung ein, zog diese nun aber zurück, nachdem er sich mit Kim geeinigt hatte. Laut einem Statement ihres Rechtsvertreters gegenüber TMZ verzichtete Kim freiwillig auf die ihr zugesprochene Summe: "Das ist eine Klage, die nie hätte eingereicht werden dürfen. Das Gericht stimmte zu und wies sie ab und ordnete an, dass Ivan Cantu Kims Anwaltskosten übernimmt. Kim hat sich bereit erklärt, auf diese Gebühren zu verzichten, und Ivan hat seine Klage daraufhin endgültig zurückgezogen."
Kim hatte nach eigenen Angaben das falsche Foto sofort gelöscht, als ihr der Fehler aufgefallen war, und bestritt jegliches Fehlverhalten. Die Unternehmerin und Realitystar ist seit Jahren als Aktivistin für Gefängnisreform und gegen die Todesstrafe aktiv. Immer wieder setzt sie sich öffentlich für Häftlinge ein, die ihrer Meinung nach zu Unrecht verurteilt wurden oder deren Strafe sie für unverhältnismäßig hält – was in diesem Fall zu dem folgenschweren Verwechslungsfehler führte.










