Anzeige gegen Bert Wollersheim: Polizei ermittelt in Hamburg
Wegen Beleidigung und Bedrohung ermittelt die Polizei Hamburg derzeit gegen Bert Wollersheim (75). Der Realitystar geriet auf der berühmten Hamburger Reeperbahn in heftigen Streit mit dem Fotografen Heiko Weßling. Gegenüber Bild zeigt sich Bert wenig beeindruckt von den Konsequenzen: Das sei "einfach nur albern", ließ der TV-Bekannte aus der Sendung "Die Wollersheims" verlauten.
Auslöser der Auseinandersetzung war ein Abend Anfang Juli, als Bert gemeinsam mit seiner Partnerin Angel die Sommerparty von Dragqueen Olivia Jones (56) auf der Reeperbahn besuchte. Auf der Heimfahrt ins nahegelegene East Hotel, für die das Paar zuvor nur rund sechs Euro bezahlt hatte, soll Heiko dem Taxifahrer gesteckt haben, dass es sich um einen prominenten Fahrgast handle – woraufhin dieser 25 Euro verlangte. Bert zahlte schließlich widerwillig 20 Euro. Tage später trafen sich alle Beteiligten erneut in einer Bar auf der Reeperbahn – und der Streit eskalierte. Dem Fotografen zufolge habe Bert ihn dabei als "Arschloch" und "blöden Penner" bezeichnet und gefragt, ob er ihm "auf die Fresse hauen" solle. Heiko erstattete daraufhin auf der Davidwache Anzeige, was die Hamburger Polizei gegenüber Bild bestätigte. Bert selbst räumt die Beleidigung ein, zeigt aber keine Reue: "Sei nicht so frech, du Arschloch. Das war's", schilderte er gegenüber Bild seinen Teil der Auseinandersetzung. Auch Heiko schildert seine Sicht. Laut des Fotografens, soll er den Taxifahrer nur über den Prominenten informiert haben, damit er sich Mühe gibt: "Ich habe dem Taxifahrer gesagt, es ist ein prominenter Kunde und er solle sich Mühe geben. Was ich nicht wusste, war, dass er im East Hotel untergebracht ist und es eine Kurzstrecke war. Dann hätte ich sie auch zu Fuß begleitet."
Bert Wollersheim wurde vor allem durch sein Leben im Rotlichtmilieu und seine TV-Auftritte bekannt. Dass er den Streit lieber ohne Behörden geregelt hätte, machte er in seinem Statement gegenüber Bild deutlich: "In unseren Rotlichtzeiten war es Gesetz, dass man keine Anzeigen macht. Man regelte alles immer anders." Heiko sieht das ganz anders: "Man kann die Sache nicht unter sich klären. Ob das auf der Reeperbahn oder in Buxtehude passiert, ist mir scheißegal."









