Nicht der Tod: Achim Petry verrät seine größte Angst

Nicht der Tod: Achim Petry verrät seine größte Angst

- Melina Becker
Lesezeit: 3 min
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Über Tod und Vergänglichkeit spricht kaum jemand gern – Achim Petry (52) macht da eine Ausnahme. In der jüngsten Folge des Podcasts "Drews Cordalis Petry – Kids-Club" setzte sich der Sänger gemeinsam mit Joelina Drews (31), die vor Kurzem über die Ängste von Papa Jürgen Drews (81) sprach, und Lucas Cordalis (59) mit dem Thema auseinander. Konfrontiert mit der Frage, ob er das Sterben fürchte, fand Achim deutliche Worte: Vor dem Tod an sich empfinde er keine Angst. Was ihm stattdessen Sorgen bereitet, ist der konkrete Weg dorthin. Ihn quält vor allem das Szenario, infolge eines Unglücks oder einer schweren Krankheit über Monate oder Jahre hinweg ans Bett gefesselt zu sein und Schmerzen ertragen zu müssen. "Ich glaube, das Einzige, wovor ich Angst habe, ist, wie ich sterben würde. Weil das ist tatsächlich so ne Sache, wo ich mir denke, qualvoll oder auch durch Unfall…", erklärte der Musiker in dem Podcast.

Ein schnelles Ende wäre für ihn dagegen deutlich leichter zu akzeptieren. "Wenn ich jetzt abends oder nachts einschlafen würde und nicht mehr aufwache, wäre das für mich, glaube ich, ein guter Tod oder auch plötzlich", führte Achim aus. Und er stellte noch einmal klar, worum seine Gedanken wirklich kreisen: "Ich glaube, das interessiert mich viel mehr und davor habe ich viel mehr Schiss." Die Wurzeln für diese Einstellung liegen in seiner beruflichen Vergangenheit. Lange vor seinen ersten Schritten im Rampenlicht war der Musiker als Rettungssanitäter im Einsatz – ein Job, bei dem er regelmäßig mit Extremsituationen und menschlichen Schicksalen konfrontiert wurde. "Ich habe da so viele Schicksale gesehen. Die waren nicht schön", berichtete er in dem Podcast. Diese einschneidenden Erfahrungen beeinflussen sein Handeln und Denken bis heute: "Deswegen versuche ich eigentlich, mein Leben so gefahrlos wie möglich zu gestalten."

Dem Tod an sich begegnet Achim hingegen mit Gelassenheit – und das hat vor allem mit seiner Familie zu tun. "Nee, null, weil ich entspannt bin, ich habe meinen Kindern alles mitgegeben, was ich denen mitgeben muss. Ich glaube, dass ich meiner Frau auch so weit alles mitgegeben habe, dass sie alleine klarkäme", erklärte er im "Drews Cordalis Petry – Kids-Club". Der Künstler lebt seit einer gefühlten Ewigkeit in einer glücklichen Ehe und hat gemeinsam mit seiner Frau zwei Söhne. Die Gewissheit, seine Familie so gut auf das Leben vorbereitet zu haben, dass sie im Ernstfall auch ohne ihn auf eigenen Beinen stehen kann, nimmt ihm ein großes Stück seiner Furcht. Was am Ende bleibt, ist einzig die Sorge vor den Schmerzen beim Sterben – und exakt dieses Szenario treibt ihn weitaus mehr um als das Aufhören des Lebens an sich.

Achim Petry, Juli 2025
IMAGO / Future Image
Achim Petry, Juli 2025
Joelina Drews, Lucas Cordalis und Achim Petry beim Silvester-Schlagerboom 2026 im BMW Park München
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Joelina Drews, Lucas Cordalis und Achim Petry beim Silvester-Schlagerboom 2026 im BMW Park München
Achim Petry und Joelina Drews bei "Immer wieder sonntags" im Europa-Park Rust, 06.09.2026
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Achim Petry und Joelina Drews bei "Immer wieder sonntags" im Europa-Park Rust, 06.09.2026
Findet ihr, Achim Petry kann entspannt sein, weil er seine Familie gut auf ein Leben ohne ihn vorbereitet hat?