

"Kolossaler Flop": Oliver Pocher ätzt gegen Stefan-Raab-Show
Oliver Pocher (48) nimmt erneut Stefan Raab (59) ins Visier – diesmal geht es um Zahlen. Auf Instagram zerpflückte der Comedian die Ausgabe von "Die Stefan Raab Show", die am 15. Oktober 2026 bei RTL lief, und erklärte sie kurzerhand zum wirtschaftlichen Desaster. Die Episode flimmerte am späten Abend zwischen 23:15 Uhr und Mitternacht über die Bildschirme und lockte insgesamt gerade einmal 290.000 Menschen vor den Fernseher. Beim jüngeren Publikum der 14- bis 49-Jährigen sah es mit nur 70.000 Zuschauern sogar noch düsterer aus. Genau diese schwachen Quoten verglich Oliver Pocher nun hämisch mit seinen eigenen Klickzahlen auf Instagram – und rechnete das Ganze gegen die Produktionskosten auf, die er auf weit über 100.000 Euro schätzt. Sein Fazit fällt entsprechend vernichtend aus: Die Sendung sei ein "kolossaler Flop", mit dem in erster Linie Geld verbrannt werde.
In seiner Story rechnete der Moderator, der Stefan als einen eher zurückgezogenen Menschen wahrnimmt, detailliert vor: "Hoffenheim – Beşiktaş noch über 2 Mio. Zuschauer, keine 30 Minuten später schauen nicht mal mehr 10 % der Menschen zu, keine 300.000 insgesamt, 70.000 zwischen 14-49! Diese Story sehen in einer Stunde mehr als 70.000 und in 24 Stunden mehr als Stefan Raab gestern. Und die Show gestern hat über 100.000 € gekostet. Der Grund, warum es ein kolossaler Flop ist und nur Geld verbrannt wird!" Konkret reichten die Zahlen beim Gesamtpublikum für magere 3,0 Prozent Marktanteil, während es bei den Jüngeren immerhin 4,0 Prozent waren. Wie heftig der Absturz wirklich war, zeigt sich beim Blick auf das Vorprogramm: Das Europa-League-Spiel zwischen Hoffenheim und Beşiktaş lockte zuvor zeitweise weit über zwei Millionen Fußballfans vor die Bildschirme. Das im Anschluss an die Show gezeigte "RTL Nachtjournal" kam auf 250.000 Zuschauer und einen Marktanteil von 3,6 Prozent.
Die anhaltende Kritik von Oliver Pocher an Stefan Raab besitzt bereits eine längere Historie. Seit geraumer Zeit thematisiert er die Kooperation des Entertainers mit der Sendergruppe RTL sowie das kolportierte Vertragsvolumen in Höhe von 90 Millionen Euro. Auch die Sendung "Du gewinnst hier nicht die Million bei Stefan Raab" wurde vom Comedian bereits im Kontext einer rückläufigen Resonanz kritisiert; eine konkrete Ausgabe soll eine Reichweite von lediglich 720.000 Zuschauern generiert haben. Damals zog er das Zwischenfazit: "Kaum noch Abos generiert." Grundsätzlich sieht Oliver die Projekte seines Kollegen vor allem unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. "Abgerechnet wird in Geld. Davon hat RTL sehr viel in die Hand genommen. (…) Wie viel haben wir für Raab ausgegeben? Und wie viel haben wir verdient? (…) Diese Sendungen sind weder rentabel noch inhaltlich gut", urteilte er über die Kooperation zwischen dem Sender und dem Produzenten.



























