Sebastian Vettels Karriere trieb Familie beinahe in den Ruin
Sebastian Vettel (39) gibt jetzt ungewohnt persönliche Einblicke: In der neuen Dokumentation "Being Sebastian Vettel" erzählt der viermalige Formel-1-Weltmeister, wie sehr seine Familie finanziell gefordert war, als seine Motorsportkarriere gerade erst Fahrt aufnahm. Schon als Kind saß er im Kart und nahm an Rennen teil – eine Leidenschaft, die allerdings ordentlich ins Geld ging. Seine Eltern investierten viel in die Förderung ihres Sohnes, sodass es zu Hause zeitweise finanziell ziemlich eng wurde. "Das habe ich natürlich mitbekommen, dass die finanzielle Situation angespannt war, dass es nicht einfach war, wenn die nächste Mahnung ins Haus getrudelt ist", erinnert sich Sebastian in der Doku.
Sein Vater Norbert Vettel setzte damals alles daran, Sponsoren für die Karriere seines Sohnes zu gewinnen und die hohen Kosten zumindest teilweise abzufedern. Wie die Bild-Zeitung berichtet, erinnert sich Norbert in der Dokumentation mit einem Augenzwinkern: "Klinken putzen konnte ich schon immer." Jeder Sponsor, der einen Teil der Ausgaben übernahm, verschaffte der Familie etwas Luft und half dabei, Sebastians Traum vom Motorsport am Leben zu erhalten. Der Einsatz sollte sich auszahlen: Sebastian schaffte den Sprung in die Formel 1 und holte sich mit Red Bull zwischen 2010 und 2013 vier Weltmeistertitel in Serie. Im Jahr 2015 folgte dann der Wechsel zum italienischen Rennstall Ferrari, für den er weitere 14 Grand-Prix-Siege einfuhr.
Neben Sebastian und seiner Familie kommt in der Dokumentation auch Lewis Hamilton (41) zu Wort. Der Brite war jahrelang einer seiner größten Konkurrenten auf der Rennstrecke. Heute verbindet die beiden eine echte Freundschaft, die weit über den Sport hinausgeht. Lewis findet dafür persönliche Worte: "Für mich ist er der engste Freund, den ich je im Rennzirkus hatte. Sebastian hat mich nie be- oder verurteilt." Wer mehr über Sebastians Weg zum Weltmeister erfahren möchte, kann die vierteilige Dokumentation "Being Sebastian Vettel" seit dem 22. Oktober in der ARD-Mediathek ansehen. Das Erste zeigt die ersten beiden Folgen am 28. Oktober ab 23:45 Uhr.




























