Kim Kardashian stritt mit Biograf über ihren Vater Robert

Kim Kardashian stritt mit Biograf über ihren Vater Robert

- Anita Ehlert
Lesezeit: 3 min
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Kim Kardashian (46) wollte bei ihrer autorisierten Biografie offenbar nichts dem Zufall überlassen. Vor dem Erscheinungstermin am 29. Oktober 2026 nahm sie sich das Manuskript von Autor Jonathan Van Meter Seite für Seite vor und notierte sachliche Fehler samt konkreter Seitenzahlen. In den Gesprächen, die darauf folgten, störte sich der Realitystar laut The Hollywood Reporter vor allem an einem Punkt: der Art, wie der Biograf über ihren verstorbenen Vater Robert Kardashian Sr. (†59) schrieb. "Da ist einfach ein bestimmter Ton", soll Kim immer wieder gesagt haben. Der Biograf verteidigte die umstrittenen Stellen zunächst und wollte an seiner Darstellung festhalten. Nachdem er das Kapitel über Robert noch einmal gelesen hatte, änderte er jedoch seine Haltung. Jonathan räumte ein, dass Kims Einwand berechtigt gewesen sei. Seine Formulierungen hätten an dieser Stelle tatsächlich etwas spöttisch geklungen, räumte er ein.

Doch nicht nur die Darstellung ihres Vaters sorgte für Diskussionen. Auch die ausführliche Behandlung des Sexvideos mit ihrem damaligen Partner Ray J (45) störte Kim. Ebenso unangenehm waren ihr die Abschnitte über ihren ersten Ehemann Damon Thomas (55). Am Ende akzeptierte sie laut Jonathan dennoch die zuvor beanstandeten Inhalte. Lediglich zwei Sätze strich Jonathan auf ihren Wunsch komplett, weil sie ihre Sicherheit betrafen. Vor Beginn der Arbeit war lediglich vereinbart worden, dass Kim das Buch auf sachliche Fehler prüfen darf. Tabuthemen habe es nicht gegeben, ebenso wenig Vorgaben, mit wem der Autor sprechen durfte. Einen unterschriebenen Vertrag hatten Kim und Jonathan nicht. Ihre Zusammenarbeit beruhte auf einer mündlichen Absprache. Fünf Jahre lang begleitete er die Unternehmerin, war bei Fotoshootings dabei, besuchte sie zu Hause und sprach mit zahlreichen Menschen aus ihrem Umfeld.

Dass ausgerechnet das Thema Sicherheit für Kim nicht verhandelbar ist, hat einen ernsten Hintergrund. 2016 wurde sie während der Pariser Fashion Week in ihrer Unterkunft bewaffnet überfallen und ausgeraubt. Die Folgen dieser Nacht begleiten sie bis heute, wie in "Citizen Kim" beschrieben wird. In ihrem Anwesen in Hidden Hills könne sie nachts demnach nur schlafen, wenn sechs Sicherheitskräfte rund um das Haus positioniert seien. Auch Jonathan schilderte ein stark abgeschirmtes Leben mit mehreren Toren und bewaffnetem Personal. Vor diesem Hintergrund bezogen sich die einzigen beiden Sätze, die vollständig aus dem Manuskript verschwanden, nach Angaben des Autors auf konkrete Aspekte ihres persönlichen Schutzes. Weder ihre öffentliche Darstellung noch frühere Beziehungen waren damit der entscheidende Grund für die Streichung. Obwohl Kim gerade die Kapitel über Robert, Ray J und Damon kritisch prüfte, blieben diese Passagen letztlich Teil der Biografie.

Kim Kardashian bei der 6. Academy Museum Gala in Los Angeles
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Kim Kardashian bei der Vanity Fair Oscar Party 2026 im Los Angeles County Museum of Art
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Ray J und Kim Kardashian, Juli 2005
IMAGO / WENN
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Kims Kritik am Ton über ihren Vater war laut dem Autor berechtigt. Wie bewertet ihr ihr Eingreifen?