Mckenna Grace war nach "Panem"-Dreharbeiten völlig fertig
Mckenna Grace war nach "Panem"-Dreharbeiten völlig fertigGetty ImagesZur Bildergalerie

Mckenna Grace war nach "Panem"-Dreharbeiten völlig fertig

- Sandra Wickert
Lesezeit: 3 min
Promiflash.de bei Google bevorzugenPromiflash.de bei Google bevorzugen

Mckenna Grace (20) haben die Dreharbeiten zu ihrem neuesten Film offenbar einiges abverlangt. Die Schauspielerin stand für das kommende Prequel Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping vor der Kamera und musste dabei sowohl körperlich als auch emotional an ihre Grenzen gehen. Wie sie im Gespräch mit People erzählte, versetzte sie sich für ihre Szenen täglich in einen extremen Alarmzustand. Nach Drehschluss sei sie deshalb regelmäßig völlig erschöpft gewesen. "Wenn man seinen Körper jeden Tag in den Kampf-oder-Flucht-Modus versetzt, kann er nicht zwischen dem dadurch ausgelösten Trauma und einer Situation unterscheiden, in der man wirklich um sein Leben rennt", erklärte Mckenna. Für den neuen Film aus dem "Die Tribute von Panem"-Universum, für den gerade erst der Soundtrack vorgestellt wurde, stand sie mit zahlreichen bekannten Schauspielkollegen vor der Kamera. Zum Cast gehören unter anderem Jesse Plemons (38), Ralph Fiennes (63), Glenn Close (79), Kieran Culkin (44), Elle Fanning (28) und Maya Hawke (28).

Dabei waren es offenbar nicht einmal die gefährlichen Actionszenen, die Mckenna am meisten zu schaffen machten. Vielmehr habe sie vor allem die emotionale Intensität der Dreharbeiten mitgenommen, erzählte sie People. "Man geht also jeden Tag nach Hause, die Nerven liegen völlig blank, man ist vollkommen außer sich und denkt: 'Oh mein Gott, ich wäre heute fast gestorben.' Und dann denkt man: 'Ja, ich habe einige gefährliche Stunts gemacht', aber es geht vielmehr um die emotionalen Auswirkungen", schilderte die Schauspielerin die Belastung. Bereut hat sie ihre Rolle deshalb allerdings nicht. Mckenna ist selbst ein großer Fan von "The Hunger Games" und kann kaum glauben, dass sie nun zum Cast des erfolgreichen Franchises gehört.

Doch nicht allein die anstrengenden Dreharbeiten beschäftigen Mckenna. Auch der rasante Wandel in den sozialen Medien gibt ihr zu denken. Im Gespräch mit Cosmopolitan erklärte sie, dass das Publikum prominente Gesichter heute viel schneller satt habe als früher. "Es ist beängstigend, denn anders als in den 90ern oder frühen 2000ern, als die Lieblingsschauspieler in vielen Filmen immer wieder Ähnliches machten, werden die Leute heute durch Social Media sehr schnell müde davon, jemanden zu sehen. Es heißt: 'Das ist das neue heiße Ding, das neue Gesicht, auf das wir gewartet haben.' Drei Wochen später hassen es alle", gab sie zu bedenken. Dabei kennt die Schauspielerin den Druck, der mit der Onlinepräsenz in Hollywood verbunden ist, aus eigener Erfahrung. Auf Instagram folgen ihr mehr als fünf Millionen Menschen. "Das Internet ist ein großer Teil der Branche, aber sehr unbeständig. Es gab eine Zeit, in der man nicht zum Vorsprechen eingeladen wurde, wenn man weniger als drei Millionen Follower hatte", berichtete sie. Sie selbst wolle sich deshalb vor allem auf ihre Arbeit konzentrieren und Rollen übernehmen, hinter denen sie stehen kann.

Mckenna Grace besucht das britische Fan-Screening von "The Hunger Games: Sunrise on the Reaping" in London
Getty Images
Mckenna Grace besucht das britische Fan-Screening von "The Hunger Games: Sunrise on the Reaping" in London
Mckenna Grace, Joseph Zada und Whitney Peak bei der Premiere von "Sunrise on the Reaping" im Berliner Zoo Palast
Imago
Mckenna Grace, Joseph Zada und Whitney Peak bei der Premiere von "Sunrise on the Reaping" im Berliner Zoo Palast
Mckenna Grace bei der britischen Fanvorführung von "The Hunger Games: Sunrise On The Reaping" in London
Getty Images
Mckenna Grace bei der britischen Fanvorführung von "The Hunger Games: Sunrise On The Reaping" in London
Mckenna Grace findet, dass das Publikum Stars durch Social Media schneller satt hat – wie seht ihr das?