Es war keine Sternstunde im deutschen Fernsehen als letzte Woche der „Eis am Stiel“-Star Zachi Noy (57) bei Das Supertalent die Bühne betrat und in Lederhosen den Anatevka-Song "Wenn ich einmal reich wär“ trällerte. Nicht nur von der Jury gab es ein klares dreifaches „Nein“, auch das Publikum war so gar nicht begeistert von der Darbietung des Schauspielers.

Nicht nur Jurorin Sylvie van der Vaart (32) dürfte sich gefragt haben: „Warum machst du das überhaupt?“ Hat es der Mime aus den anrüchigen Jugendfilmen tatsächlich so nötig? In der Bild am Sonntag nimmt er jetzt erstmals zu dem peinlichen Auftritt Stellung und gibt dem Sender RTL die Schuld. Zachi habe sich nicht etwa beworben, wie es den Zuschauern suggeriert wurde, nein es lief alles ganz anders ab. „Ich wurde schon im Juni von RTL gefragt, ob ich in dieser Sendung auftreten möchte. Selbst wäre ich nicht auf die Idee gekommen, mich zu bewerben“, erklärt der Schauspieler. In seiner Heimat Israel ist er nämlich immer noch ein großer Star, ist als Moderator tätig und dreht auch immer noch Filme.

„Ich bin es nicht gewohnt, ausgebuht zu werden. Natürlich hat das wehgetan“, schildert er die Gefühle nach seinem Auftritt. Er habe auch keine Gage für die peinliche Show bekommen, lediglich die Reisekosten wären übernommen worden. „Ich fühle mich von RTL reingelegt“, erhebt er Vorwürfe. Im deutschen Fernsehen tritt Zachi wohl so schnell nicht wieder auf und auch ein „Supertalent“ wird nicht aus ihm werden. Aber warum auch, er ist ja bereits eins!

Alle Infos zu Das „Supertalent" gibt es im Special bei RTL.de.

Sylvie Meis in ihrer ersten "Das Supertalent"-Staffel 2008
Sebastian Widmann/Getty Images
Sylvie Meis in ihrer ersten "Das Supertalent"-Staffel 2008


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