Der erste Teil von „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ ist seit Donnerstag in unseren Kinos. Auch ohne überschwängliche Romantik schaffte es der neueste Film über den Zauberlehrling, gespielt von Daniel Radcliffe (21) auf Platz 1 der Kinocharts. Doch warum wurden eigentlich die romantischen Szene zwar abgedreht, dann aber doch wieder rausgeschnitten?

„Wir haben versucht, so viele der wichtigen Szenen zu behalten, wie uns möglich war. Wir haben auf ein paar Dinge einfach verzichten müssen“, so Regisseur David Yates (46) gegenüber den MTV News. Eigentlich wollte er viel intensiver auf die „Beziehung" von Ron (Rupert Grint, 22) und Hermine (Emma Watson, 20) eingehen. Bei einer Szene musste David wirklich überlegen, ob er sie tatsächlich rausnimmt.

„Ron zeigt dabei Hermine, wie man einen Stein richtig in einen See wirft. Sie wiederum wirft ganz schrecklich und muss darauf bestehen, dass Ron ihr zeigt, wie es richtig geht. So wird Körperkontakt hergestellt. Das ist eine sehr lustige, zarte und bewegende Szene" – die leider nicht den Weg in die Endfassung fand, weil sie sonst die dunkle Atmosphäre des Films zerstört hätte. Und wo sollte zwischen all der Action auch noch eine ausschweifende Darstellung einer unterschwelligen Liebelei Platz haben?

So gibt es eben im neuen Harry Potter-Streifen nur wohl dosierte Romantik, was aber dem andauernden Erfolg keinen Abbruch tun wird.

"The Elephant House" in Edinburgh
Getty Images
"The Elephant House" in Edinburgh
"Harry Potter"-Stars Tom Felton, Emma Watson, Daniel Radcliffe und Rupert Grint
Stephen Lovekin/Getty Images
"Harry Potter"-Stars Tom Felton, Emma Watson, Daniel Radcliffe und Rupert Grint


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