Sie stehen fest, die nächsten drei Finalisten von Das Supertalent. Gestern Abend, oder viel mehr heute in der Frühe, entschied sich, welcher der zehn Kandidaten in die nächste Runde einziehen konnte. Als erster erhielt der einzigartige Freddy Sahin-Scholl (56) sein Ticket ins große Finale.

Der Sänger ist in der Lage zweistimmig, quasi mit sich selber im Duett, zu singen. Und obwohl er wunderbare Töne von sich geben kann, war sein Leben alles andere als schön. Als Waisenkind wuchs er im Heim auf, wurde wegen seiner Hautfarbe oft gehänselt. Einzig seine Pflegemutter hatte ihm Liebe und Kraft gegeben, die ihn aufbaute. Sie habe immer gewollt, dass Freddy mit seinem Talent berühmt werde. Daher widmete Freddy den gestrigen Auftritt seiner Pflegemutter. Juror Bruce Darnell (53) schwärmte: „Das war pure Magie. Ich bin mir ganz sicher, dass du weiterkommst.“ Und auch Sylvie van der Vaart (32) nannte Freddy ihren absoluten Favoriten. Dieter Bohlen (56) denkt da schon etwas weiter und plant schonmal eine internationale Karriere des talentierten Sängers: „Damit kannst du weltweit zum Star werden.“ Und die Jury behielt Recht, Freddy wurde von den Zuschauern direkt ins Finale gewählt.

Alle Infos zu Das „Supertalent" gibt es im Special bei RTL.de.

Der dritte und letzte Final-Platz wurde dann nicht mehr vom Publikum, sondern von den drei Juroren selbst vergeben. Die Wahl stand zwischen der süßen Laura (9) und der 15- jährigen Ramona, die mit ihrem Gesang beide überzeugen konnten. Letztlich fiel die Wahl aber auf Ramona, die gestern den Celine Dion-Hit „Pour Que Tu M'Aimes Encore“ grandios performte. Schaut euch die Auftritt der drei Finalisten nochmal an:

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Ihm folgte der taubstumme Tänzer Tobias Kramer (27), der nur durch das Fühlen der Musik dazu in der Lage ist, eine tolle Performance abzuliefern. Nachdem er die verschiedensten Musikrichtungen in seine Choreografie einfließen ließ, fragte man sich kurz, warum der tosende Applaus ausblieb. War das Publikum am Ende doch nicht so begeistert? Nein, die Zuschauer klatschten zwar, aber in Gebärdensprache. Und auch Bohlen bediente sich seiner ganz eigenen Gebärde für „Das war Hammermäßig.“ Tobias sei ein herausragendes Vorbild für andere Behinderte.

RTL / Stefan Gregorowius
RTL / Stefan Gregorowius


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