Kim Gloss (18) macht sich langsam aber sicher einen Namen in der deutschen Musikwelt, denn nach der ersten Single gibt es nun auch ein Debüt-Album der ehemaligen DSDS-Kandidatin. Doch die ehrgeizige Sängerin will mit „Rockstar“ nicht nur in Deutschland durchstarten, sie feilt auch schon an ihrer internationalen Karriere.

In einer Pressemitteilung heißt es jetzt, dass Kim demnächst für Kim singen darf, genauer gesagt für den nordkoreanischen Diktator Kim Jong-il (69) und 100.000 seiner Pioniere. Eigentlich ist der kommunistische Staat nahezu von der Außenwelt abgeschnitten und es dringen auch keinerlei Informationen heraus. Doch wenn alles glatt geht, darf Kim Gloss am 6. Juni in Pjöngjang, der Hauptstadt, auftreten und einige Songs aus ihrem Album „Rockstar“ zum Besten geben. Noch ist aber nicht ganz sicher, ob sie auch tatsächlich ins weit entfernte Nordkorea reisen darf, denn vorher trifft sie sich mit einer Delegation des Landes.

Kim Jong-il ist ein bekennender Fan westlicher Musik, so lud er auch schon Rocker Eric Clapton (65) ein, der die Einladung zwar formal annahm, bisher aber noch nicht auftrat. Ob es für die Newcomerin jedoch so eine gute Idee ist, in dem diktatorisch geführten Regime aufzutreten, denn immerhin steht Nordkorea immer wieder wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen in der Kritik. Auch von Meinungs- und Pressefreiheit hält man dort so gar nichts. Vielleicht sollte sie sich nochmal durch den Kopf gehen lassen, ob sie tatsächlich vor Kim Jong-il und seinen Getreuen auftreten will.

Kim Gloss und Rocco Stark im März 2012
Getty Images
Kim Gloss und Rocco Stark im März 2012
Kim Gloss auf der Berlin Fashion Week im Sommer 2018
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Kim Gloss auf der Berlin Fashion Week im Sommer 2018


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