Mal wieder war Vera Int-Veen (43) im Einsatz, um Mietprellern auf die Spur zu kommen. Diesmal führte es die Moderatorin nach Niedersachsen. Dort griff sie der 47-jährigen Martina B. unter die Arme, die allein nicht mehr weiter wusste. Sie vermietete ihr 100-Quadratmeter-Haus an eine sechsköpfige Familie, die in einer Nacht- und Nebelaktion ausgezogen sind und die alleinerziehende Mutter von zwei Söhnen einfach auf dem Dreck und den Sanierungskosten sitzen ließen. Martina hat keine Ahnung, wie sie dies finanzieren soll, da sie schon einmal Opfer von Mietschmarotzern wurde und 20.000 Euro aufbringen musste, um die Schäden zu beseitigen.

Vera wollte sich selbst ein Bild von der Situation machen und schaute sich die Horror-Wohnung gemeinsam mit Martina an. Die beiden waren schon beim Öffnen der Tür angeekelt von dem bestialischen Gestank, der ihnen aus der völlig verdreckten Wohnung entgegenschlug. Überall fanden sie Exkremente, Urin und Schimmel. Vera war geschockt von dem Anblick und festentschlossen die Kaputt-Wohner zu stellen. Sie engagierte einen Detektiv und machte die Übeltäter schnell ausfindig. Sie erwischte die Familie in ihrer neuen Wohnung und durfte sich diese nach längerer Diskussion sogar ansehen. Auch hier stand es um die Hygiene nicht zum Besten. Vera appellierte an die Vernunft der Mietpreller und bat sie, ihre Hinterlassenschaften zu beseitigen.

Am nächsten Tag tauchen die Schadensverursacher Kalle und Johanna tatsächlich zur großen Aufräumaktion auf - allerdings nicht, um zu helfen. Gegenseitige Schuldzuweisungen und lautstarke Auseinandersetzungen waren die Folge. Doch die schlechten Nachrichten für Martina brechen nicht ab: Eine juristische Beratung ergab, dass man die Kaputt-Wohner nicht belangen könne und die Untersuchung eines Schädlingsexperten zeigte, dass das Haus von Fliegenkokons und Speckkäfern befallen sei. Die Renovierungskosten würden sich auf 7000 Euro belaufen - Geld, das Martina nicht hat. Einziger Ausweg ist eine Versöhnung mit den Mietern. Hier gibt Vera nochmal alles und bringt die verfeindeten Parteien zusammen, sodass alle kräftig anpacken konnten und Martina nun selbst in das Haus einziehen kann.


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