Seit Wochen verfolgen Millionen Zuschauer immer wieder montags, wie übel zahlreichen deutschen Eigentümern in Deutschland mitgespielt wird, die ihre Wohnungen an Mietnomaden vermietet haben. Neben Müll und Exkrementen fand Vera Int-Veen (43), die entsetzte Helferin der Geschädigten, zumeist auch diverse tote Tiere in den völlig verdreckten Wohnungen vor. Jetzt werden gegen RTL und die Sendung mit dem äußerst hoch angesiedelten Ekelfaktor schwere Vorwürfe laut.

Familie J., die als Messies und Mietpreller dargestellt wurde, wehrt sich laut Bild.de medienwirksam gegen die Anschuldigungen, sie hätte die Wohnung in dem vom TV-Sender dargestellten Zustand hinterlassen. Der ganze Müll, den man gesehen hat, wäre nicht von ihnen verursacht worden, sondern nachträglich und unter Zeugen vom Mietpreller-Team in die Wohnung gebracht worden. Familie J. will die Wohnung sauber hinterlassen haben und ist verzweifelt über das Bild, das die Medien von ihnen zeichnen. „Als ich die Sendung sah, wollte ich nicht mehr leben. Unser Ruf ist ruiniert.“ Jetzt will Familie J. rechtliche Schritte gegen RTL einleiten. Der Fall soll von einem Anwalt auf mögliche Schadensersatzforderungen geprüft werden.

Ist also wirklich alles Fake bei „Mietprellern auf der Spur“? Warum war die Familie dann selbst in der Sendung zu sehen und hat nicht schon dort alles aufgeklärt? Vera wehrt sich gegen die Vorwürfe „Es ist ein heikles Thema. Ich gehe immer davon aus, dass die Zustände, wie wir sie vor Ort vorfinden, tatsächlich auch vorhanden sind.“ Und auch ein Sprecher des TV-Senders beteuert, dass jedes Bild, das zu sehen war, den Originalzustand zeigt, in dem die Wohnung vorgefunden worden war. „Die Täter wollen sich als Opfer darstellen, nachdem sie öffentlich mit ihren Taten konfrontiert wurden.“ Wir halten euch über den Fall natürlich auf dem Laufenden.


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