Nach den schweren Ausschreitungen auf Londons Straßen, die vor allem durch Jugendliche initiiert worden waren, wurden in den Medien verschiedene Stimmen laut, die jüngere britische Generation sei völlig außer Rand und Band. Das mag ja auf manche unter ihnen zutreffen – doch auch bekannte Kinder des Königreichs, wie etwa die Sängerin Pixie Lott (20), haben sich jetzt eindeutig gegen eine solche Pauschalisierung geäußert.

Man dürfe jetzt nicht den Fehler machen, und automatisch alle Jugendlichen über einen Kamm scheren, um sie im Vorhinein schon abzustempeln, so die Künstlerin gegenüber der britischen Zeitung The Sun. Selbst bei denjenigen, die an den Randalen beteiligt gewesen waren, sei es wichtig zwischen den einzelnen Beweggründen zu unterscheiden, die nicht nur blinder Hass und Zerstörungswut sein müssen. Von daher finde sie es definitiv gut, dass sich die Regierung nun verstärkt darum kümmern will, jungen Leuten Arbeit und soziale Absicherung zu verschaffen, meinte aber gleichzeitig, dass man ihnen nicht nur die Jobs geben dürfe, für die sich jeder andere Arbeitnehmer zu fein sei: „Es sollte etwas sein, dass sie motiviert, ihr Engagement und ihre Leidenschaft fordert! Ob es nun etwas Kreatives, Arbeit am Computer oder sonst eine Tätigkeit ist. Jeden interessiert irgendetwas – man muss es nur herausfinden!“

Die „Mama Do“-Interpretin, die selbst aus dem noch relativ ländlichen Teil Londons, Bromley, stammt, engagiert sich auch selbst, dass die Leistungen junger Menschen mehr gewürdigt werden: Bei den „Radio 1's Teen Awards“ wird sie in der Jury sitzen, und Jugendliche für mutige Taten auszeichnen. „Sonst würde sie niemand zur Kenntnis nehmen, und das ist wichtig. Damit sagen wir der Jugend: Wenn ihr etwas leistet, und euch etwas in den Kopf setzt, dann könnt ihr alles erreichen. Die Welt liegt euch zu Füßen!“ Das nennen wir mal eine richtige Einstellung!


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