Von Sabrina Setlur (37) hat man, zumindest musikalisch, schon länger nichts mehr gehört. Vor ganz genau 14 Jahren sang sie den Song „Nur mir“ ein, woraufhin ein kräftezehrender Rechtsstreit losbrennen sollte. Denn die Gruppe „Kraftwerk“ klagte gegen das Songschreiber- und Produzententeam Moses Pelham (40) und Martin Haas wegen Urheberrechtsvorwürfen. Angeblich sei eine zwei Sekunden lange Sequenz ihres Liedes „Metall auf Metall“ aus dem Jahre 1977 kopiert und unter das zwanzig Jahre später erscheinende Lied fortlaufend als Dauerschleife eingebettet worden.

2004 hatte die Gruppe schon einmal vor Gericht gewonnen, doch beide Parteien gingen immer wieder in eine neue Runde. Jahre lang ging es hin und her und nun wurde entschieden, dass es eben nicht unter das Recht der freien Benutzung falle, sondern eine illegale Kopie sei, da Pelham und Haas die Sequenz auch selber hätten herstellen können, so die Augsburger Allgemeine. Zwei Sachverständige hatten nämlich im Laufe der jüngsten Ermittlungen genau das geschafft, und zwar unter Berücksichtigung der damals erhältlichen elektronischen Geräte.

Der Rechtsstreit hat damit aber wohl noch kein Ende, so hat das Oberlandesgericht den Fall zur Revision freigegeben, was bedeuten würde, dass die beiden Parteien sogar bis vor den Bundesgerichtshof ziehen würden. Setlur selbst ist an dem Streit nicht beteiligt, da sie den Song damals nur eingesungen hatte und sie somit keine Schuld trägt. Das Lied „Nur mir“ darf nun aber nicht mehr verkauft werden.

Cassandra Steen, Beatrice Egli und Fiona Erdmann im Juli 2019 bei der Berliner Fashion Week
Getty Images
Cassandra Steen, Beatrice Egli und Fiona Erdmann im Juli 2019 bei der Berliner Fashion Week
Sabrina Setlur im Januar 2016
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Sabrina Setlur im Januar 2016


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