„Hier kann nur einer gewinnen!“, kündigt Jurymitglied und Multitalent Till Brönner (40) im Vorspann zur zweiten Staffel von X Factor an. Da hat er natürlich recht, aber welches Jurymitglied am Ende mit seinem Kandidaten das Siegertreppchen erklimmt, steht noch in den Sternen. Und wenn man es ganz genau nimmt, sind es in dieser Staffel ja eigentlich vier Jurymitglieder, die über das Schicksal der Kandidaten entscheiden. Denn bekanntermaßen ist Sängerin Sarah Connor (31) ja mit einem kleinen Mädchen schwanger und das meldet sich immer mal wieder mit heftigen Tritten, um seine Begeisterung oder sein Missfallen kundzutun. Eine ganz besondere innere Stimme, die sich Sarah nicht nur einmal bei ihren Entscheidungen zu Herzen nimmt.

Ganze 25.000 Talente und damit sehr viel mehr als in der ersten Staffel, haben sich beworben, um in drei Kategorien ihr Können unter Beweis zu stellen: Solosänger von 13 bis 24 Jahre, Solosänger ab 25 Jahren und Gruppen oder Duette treten im Kampf um den X Factor-Sieg an. Der Neuzugang in der Jury, Rapper Das Bo (35), macht auch gleich zu Beginn deutlich, was er von den Kandidaten erwartet: „Ich will die Leute sehen, die ihre Hoffnungen und Träume in den Moment packen.“

Und die erste Sendung wartete gleich mit jeder Menge unterhaltsamer Geschichten auf. Wie es in Casting-Shows nun mal so üblich ist, gab es mal wieder so einige Kandidaten, die in Erinnerung bleiben werden - die, mit jeder Menge Talent und die, die eher in die Kategorie skurril einzuordnen wären. Darunter zum Beispiel der verrückte Mikael (16) aus Berlin, der mehr durch seine Tanzeinlage als durch sein Gesangstalent beeindruckte. Oder aber die Russin Olga (21), die primär auf die Bühne trat, um ihren Traumprinzen Vladimir zu finden.

Auch für die Teenies ist mit dem 19 Jahre jungen Martin wieder jemand zum Schwärmen dabei. Schon während der ersten Takte von Mobys „Mad World“ kreischen sich die Mädels im Publikum die Seele aus dem Leib. Die schöne Gladys, die gebürtig aus Kenia stammt, hat es der Jury ebenfalls sehr angetan. Und besonders Rapper Bo kommt beim Auftritt der Pädagogin ins Schwitzen. Tills Fazit nach ihrem Auftritt: „Tolle Frau, tolle Stimme, großes Herz, was in der Birne: JA!“

Den Kracher des Abends lieferte hingegen Beatboxing-Weltrekordler Michael Krappel (26) aus Wien, der dafür sorgte, dass Das Bo die Bühne stürmte und seinen Hit „Türlich, türlich“ performte: „Wer richtig was kann, der gehört zu X Factor und du gehörst hierher!“, lautete Tills Urteil und Das Bo kündigte schon an, dass er auf jeden Fall mit dem Beatboxer zusammenarbeiten will. Der sympathische Österreicher mit dem Künstlernamen Fii, fiel nicht nur durch sein neonfarbenes T-Shirt auf, sondern auch durch seine beeindruckende Performance zum Reggae-Song „Power to the people“. Das Publikum, das nicht mehr still sitzen konnte, feierte ihn ausgiebig und forderte sogar eine Zugabe.

Fazit des Abends: Schon jetzt zeigten sich die ersten Talente, die definitiv Eindruck hinterlassen haben und wir sind schon sehr gespannt, welche Gesangstalente uns in der nächsten Show erwarten werden.

Sarah Connor, X Factor, Das Bo und Till BrönnerVOX/Murat Aslan/Timmo Schreiber
Sarah Connor, X Factor, Das Bo und Till Brönner
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