Emma Stone (22) ist eine der gefragtesten jungen Schauspielerinnen von Hollywood und doch hat sie etwas an der Traumfabrik auszusetzen. Ihrer Meinung nach werde die Filmindustrie immer spießiger und Filmbosse haben zu große Angst vor rechtlichen Verstößen.

Die hübsche Schauspielerin meint, dass in den 1970er Jahren Filme noch Potenzial hatten. Heutzutage würden die damals ausgestrahlten Streifen nicht mehr produziert werden, aus Angst, jemanden zu beleidigen. „Es scheint, als würden die heutigen Filme immer konservativer und verwässerter werden“, berichtete sie contactmusic.com. „Ich sah Klassiker aus den Siebzigerjahren, wie zum Beispiel 'Network', bei welchem ich mir sicher bin, dass so ein Film heute nicht mehr gedreht werden würde. Eine Produktion, in der das Publikum derart gefesselt ist und alles glaubt, was einem gesagt wird, wäre heute zu herausfordernd. Niemand riskiert es noch, die Zuschauer zu beleidigen.“ Emma meint, ein Film brauche Breitenwirkung, um erfolgreich zu sein, jedoch wollen die Bosse niemanden mehr abschrecken. Auch glaubt die 22-Jährige, dass sich viele Schauspieler selbst zensieren, was aber eine schlimme Auswirkung auf deren Leistung fordert. „Man erkennt sofort, sobald sich ein Schauspieler eine 'Elefantenhaut' anlegt, um sich zu schützen. Auf der Leinwand kommt das unglaubwürdig rüber.“

Emmas Meinung erscheint wohl etwas vorschnell, wenn man bedenkt, dass die Schauspielerin mit ihren 22 Jahren zu den Newcomerinnen in Hollywood zählt. An sich einleuchtende Aussagen, jedoch ist es doch schön, wenn Filme Menschen unterhalten können, statt die Zuschauer zu kränken.

Jennifer Lawrence und Harvey Weinstein im Jahr 2013
Getty Images
Jennifer Lawrence und Harvey Weinstein im Jahr 2013
Amy Schumer und Jennifer Lawrence bei den Golden Globes 2016
Getty Images
Amy Schumer und Jennifer Lawrence bei den Golden Globes 2016
Bühnenbild der Oscars 2016
Getty Images
Bühnenbild der Oscars 2016


Tipps für Promiflash? Einfach E-Mail an: tipps@promiflash.de