Bei X Factor zeigt sich Juror Das Bo (35) von seiner sensiblen Seite. Vor allem bei der 16-Jährigen Monique Simon kann er seine Vatergefühle nicht verbergen. Als die bei den ersten beiden Shows als Wackelkandidatin dastand, bangte er bis zur letzten Minute mit seinem Schützling ums Weiterkommen.

Das Bo fühlt sich dem Teenager so sehr verbunden, dass er sogar feuchte Augen bekam. „Als ob er mein Papa wäre“, beschreibt Monique die Fürsorge ihres Mentors. Aber woher kommt die Zuneigung des Rappers? Bos Vatergefühle haben ihren Grund. „Als ich 25 war, wurde meine damalige Freundin schwanger. Sie hat das Kind im fünften Monat verloren“, berichtet der 35-Jährige traurig im Interview mit dem OK!-Magazin. „Wir haben bei einer Ultraschalluntersuchung erfahren, dass sich das Kind nicht richtig entwickelt hat und gestorben ist. Das war eine sehr einschneidende Erfahrung.“ Im Jahr 2000, in dem ganz Deutschland zu seinem Hit „'türlich, 'türlich“ Party machte, war dem Musiker ganz und gar nicht nach Feiern zumute. „Das war schon krass. Draußen feiern dich alle, und privat bist du kaputt. Zu der Zeit war ich dem Alkohol auch ein bisschen näher, als es gut war“, erzählt er weiter über die schwere Zeit in seiner Vergangenheit.

Es hatte lange gedauert, bis er den Schmerz einigermaßen überwunden hatte und er sein Leben wieder in den Griff bekam. Heute kann sich der Rapper wieder vorstellen, Vater zu werden: „Ich will auf jeden Fall irgendwann mal Kinder haben. Sie sind die Zukunft. Man sieht ja, wer alles schwanger ist. Da müssen irgendwann ja auch mal die coolen Leute Babys in die Welt setzen“, witzelt Das Bo. Zum Familienglück fehlt ihm allerdings noch die richtige Frau an seiner Seite.


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