Der letzte Hammer ist gefallen. Nach 12 Jahren tauscht Richterin Barbara Salesch (61) ihren Richterhammer gegen den Pinsel, denn nun will sie als Künstlerin wirken. Die Kunst sei ihre große Leidenschaft, berichtet der Spiegel. So nahm sie bereits während ihrer Amtszeit an Bildhauerkursen teil und ist seit Oktober an der Kunstakademie Bad Reichenhall eingeschrieben, wo sie Farbmalerei studiert.

Startschuss der Richtersendung war im August 1999, als Schiedsgericht mit echten Fällen. Der, dank Stefan Raab (45), wohl bekannteste Fall war damals der einer aufgebrachten Nachbarin, die sich über den „Knallerbsenstrauch“ ihres Nachbarn beschwerte, der zu nah am „Maschendrahtzaun“ gepflanzt wurde. Den Durchbruch erlangte die Sendung jedoch erst mit der Umstellung auf erfundene Strafrechtsfälle im Oktober 2000. Nachbarschaftsstreitigkeiten gehörten der Vergangenheit an und Mord und Totschlag erhielten Einzug in den Gerichtssaal. Am Ende des letzten Drehtages mutiert die Richterin dann zum wahren Rockstar, greift beherzt zur Säge und zerlegt ihren Richtertisch. Jeder Gast darf sich dann noch ein Stück Holz aus dem Tisch schneiden und es sich von Salesch signieren lassen, bevor eine Party im Verhandlungssaal beginnt. Ein würdiger Abschluss nach 2.356 Folgen mit einer der wohl bekanntesten Richterinnen Deutschlands.

„Die Verhandlung ist geschlossen“ heißt es nun und wir wünschen Barbara Salesch für ihre Zukunft als Künstlerin alles Gute.


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