Dr. Conrad Murray (58) bleibt eine Zahlung von 100 Millionen Dollar offenbar erspart. Wie wir berichteten, wollte Michael Jacksons (†50) ehemaliger Arzt, dem eine Schuld an dem Tod des Superstars gerichtlich zugesprochen wurde, vor dem Richter dagegen protestieren, diese hohe Summe an die Jackson-Familie zahlen zu müssen.

Doch anscheinend bleibt ihm ein langwieriger Prozess, in dem er beweisen wollte, dass zum einen der verstorbene Musiker eine Mitschuld trug und er selbst zum anderen bankrott sei, erspart. Denn E!News erfuhr, dass die Staatsanwaltschaft und auch die Familie von Michael erkannt haben, dass der schuldig gesprochene Conrad Murray nicht in der Lage ist, etwas zu zahlen. Jane Robison, die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, bestätigte: „Wir haben den Richter darüber informiert, dass die Jackson-Familie nicht nach einer Entschädigung sucht, und gebeten, die Angelegenheit aus dem Kalender zu streichen.“ Das Gericht befand zudem, dass der Jackson-Clan damit auch jegliches Recht abtritt, zu einem späteren Zeitpunkt eine Entschädigung von Murray zu verlangen.

Somit ist die Sache der 100 Millionen Dollar-Forderung offenbar endgültig vom Tisch. Allerdings ist damit nicht generell die Gefahr gebannt, dass Murray irgendwann vielleicht doch noch etwas wird zahlen müssen. Denn Joe Jacksons (80) Klage der widerrechtlichen Tötung seines Sohnes ist weiterhin möglich und könnte in einer Geldstrafe resultieren. Es hat also den Anschein, als würden wir in der Sache Jackson gegen Murray doch noch so einiges hören.

Michael Jackson, 1992
THIERRY SALLIOU/AFP/Getty Images
Michael Jackson, 1992
Michael Jackson bei einem Konzert in Großbritannien 1992
AFP / Getty Images
Michael Jackson bei einem Konzert in Großbritannien 1992
Joe Jackson beim Film Festival in Cannes
Pascal Le Segretain/Getty Images
Joe Jackson beim Film Festival in Cannes


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