Mit etwas Verzögerung traf der Cast des Films „Jin líng shí san chai“ oder auch bekannt unter dem Titel „Die Blumen des Krieges“, gestern bei der Pressekonferenz in Berlin ein und Promiflash konnte sich dies natürlich nicht entgehen lassen. Das Drama läutet bei den Wettbewerbsfilmen der Berlinale die Halbzeit ein, jedoch läuft er außer Konkurrenz, da er schon in den chinesischen und japanischen Kinos startete.

Der Cast bestand aus dem Berlinale-erfahrenden Regisseur Zhang Yimou (60), dem jungen Schauspieler Tong Dawei (32), der wunderschönen Schauspielerin Ni Ni (23), der bezaubernden Zhang Doudou und natürlich aus dem einzigartigen Christian Bale (38). Dieser stellte sich sehr locker und gut gelaunt den Fragen der Journalisten.

Der Film befasst sich mit einem grauenhaften historischen Teil der chinesischen Geschichte und zwar mit dem Massaker von Nanking, dem insgesamt 200 000 Menschen zum Opfer fielen. Die japanischen Truppen stürmten 1937 die chinesische Hauptstadt und brachten Verderben und Chaos. Eine kleine Gruppe, bestehend aus jungen Schülerinnen, konnte in einer Kathedrale Zuflucht finden. Auch der Amerikaner John Miller findet dort Unterschlupf. Das sind noch nicht alle - 13 Prostituierte flüchten ebenfalls in die Kirche. Doch dann stürmen die Japaner das Haus und John Miller verfällt in die Rolle des Beschützers. Alles geht gut, doch sollen die sehr jungen Schülerinnen zum „Vorsingen“ bei einer japanischen Feier kommen und das würde ihren Tod bedeuteten. Auf Taschentücher sollte bei diesem Film auf keinen Fall verzichtet werden, zeigt er doch ebenfalls sehr deutlich, was mit jungen Frauen zu der damaligen Zeit passierte.

Für Christian Bale gab es einen bestimmten Grund, warum er diese Rolle spielte: „Ich war besonders wegen Yimou an dem Film interessiert. Zhang Yimous Filme kenne ich und ich bewundere seine Arbeit schon seit langem. Ich bin froh, dass mich ein so herausragender Regisseur für eine Hauptrolle haben wollte.“ Doch auch die unterschiedliche Sprache war kein Problem, wie er verriet: „Das Wichtige ist, dass man als Schauspieler und Regisseur miteinander arbeiten kann und jeder hat seinen unterschiedlichen Stil. Wir hatten sehr lustige Momente, wo wir uns falsch verstanden haben und das sind tolle Erinnerungen.“

Besonders an der Zusammenarbeit mit seinen Kollegen erfreute er sich und gab zu: „Ich habe sogar mehr von den chinesischen Darstellern Schauspielern gelernt, als sie von mir. Ich hatte natürlich auch meine große Freude mit den Kindern in dem Film zusammen zu arbeiten, denn für die war es der erste Film überhaupt. Diese Intensität und diese Aufgeschlossenheit ist etwas ganz Kostbares und wenn man die verliert, ist es etwas ganz Schreckliches.“

Christian Bale ist ein gern gesehener Gast in der Hauptstadt und so verriet er Promiflash: „Ich war schon sehr oft in Berlin und es gefällt mir hier wirklich immer sehr gut.“ Wie die vielen anderen Stars kann auch er gerne noch länger in Deutschland bleiben. Die Fans würde es sicherlich freuen.

Christian Bale in Hollywood, 2019
Getty Images
Christian Bale in Hollywood, 2019
Christian Bale im Januar 2020
Getty Images
Christian Bale im Januar 2020


Tipps für Promiflash? Einfach E-Mail an: tipps@promiflash.de