"American Psycho"- Remake: Das hält Christian Bale davon
Christian Bale (52) hat sich erstmals zu der geplanten Neuverfilmung von "American Psycho" geäußert. Bei der Premiere seines Films "The Bride!" am Dienstag wurde der Schauspieler von The Hollywood Reporter auf das Projekt von Regisseur Luca Guadagnino (54) angesprochen und gab sich entspannt. "Wer immer es versuchen will, soll es angehen", erklärte Christian, der in der Version aus dem Jahr 2000 die ikonische Rolle des Investmentbankers und Serienmörders Patrick Bateman verkörpert hatte. Er schwärmte von den "fantastischen Erinnerungen" an die Dreharbeiten mit Regisseurin Mary Harron und fügte hinzu: "Das ist eine mutige Entscheidung von jedem, der das versuchen will. Ich weiß nicht, ob sie ein Remake machen oder was, ich weiß nichts weiter darüber. Aber alles Gute für sie, ich mag mutige Menschen."
Die neue Produktion soll kein direktes Remake des Films von 2000 werden, sondern eine eigenständige Adaption von Bret Easton Ellis' (61) Roman aus dem Jahr 1991 darstellen. Luca hatte das Projekt bereits letztes Jahr auf der CinemaCon angekündigt und seine Liebe zu dem Buch betont: "Wir arbeiten wirklich hart daran, eine neue Adaption von Bret Easton Ellis' American Psycho auf die Leinwand zu bringen, ein Buch, das ich zutiefst liebe und das mich so sehr beeinflusst hat." Das Drehbuch stammt von Scott Z. Burns, während die Besetzung der Hauptrolle noch geheim bleibt. Autor Ellis berichtete kürzlich, dass viele Schauspieler die Gelegenheit abgelehnt hätten, den Psychopathen zu spielen – aus Angst, den Erwartungen nicht gerecht zu werden.
Beruflich ist Christian derzeit mit anderen Projekten beschäftigt. Der Schauspieler dreht aktuell das Football-Biopic "Madden" an der Seite von Nicolas Cage (62), in dem er die Rolle des legendären Football-Managers Al Davis übernimmt. Der Film unter der Regie von David O. Russell (67) soll am 26. November in die Kinos kommen. Auch Matt Ross, Co-Star des Originals von "American Psycho", hatte sich bereits zu der Neuverfilmung geäußert und erklärt, dass es sich eher wie ein "Geschäftsvorhaben" anfühle. Gleichzeitig betont er aber, dass Christians Leistung im Original "außergewöhnlich" gewesen sei.








