Das Rampenlicht kennt sie dank ihrer berühmten Tochter Daniela Katzenberger (25) perfekt, doch in Sachen Gastronomie scheint Iris Klein (44) völlig überfordert zu sein. Und das, obwohl sie bereits seit vielen Jahren in der Branche tätig ist. Doch seit sie mit ihrem Pfannenkuchenhaus „Im Bett“ innerhalb Ludwigshafens umzog, will das Geschäft nicht mehr so richtig in Gang kommen. Zeit, um „Die Küchenchefs“ zu rufen, denn in dieser eingefahrenen Situation können nur noch Martin Baudrexel und Kollege Ralf Zacherl helfen.

Nach dem Probeessen sind die beiden Profis jedoch ziemlich enttäuscht, denn „Im Bett“ herrscht eher Masse als Klasse. Fertigprodukte und mangelndes Können reichen aus, um die Küchenchefs erblassen zu lassen. Sie können fast nicht glauben, was Geschäftsführerin Iris ihren Gästen vorsetzt. Dazu kommt die ungelernte Küchenkraft Severine Katzenberger (27), die Schwiegertochter, die mit der Zubereitung der vielen verschiedenen Pfannenkuchen ihre Probleme hat. Die sieht aber noch ganz andere Schwierigkeiten: „Die Leute kommen nur, um Daniela zu sehen. Ist die nicht da, gehen sie wieder.“ Damit könnte die 27-Jährige recht haben, denn Daniela ist schließlich bekannt, wie ein bunter Hund.

Nach der vorläufigen Bestandsaufnahme ist Iris geschockt von dem Fazit der Profis. Sie tut sich schwer die Kritik anzunehmen und vor allem möchte sie sich von ihrer prominenten Tochter Daniela abgrenzen. Das fällt jedoch schwer, denn die Menschen begegnen Iris mit Vorurteilen. So kann sie es ebenfalls kaum fassen, dass Martin ihre Gerichte schlecht findet und seine Lösung scheint noch weniger vorstellbar für Mama Iris: Die Pfannenkuchen sollen drastisch gekürzt werden. Vielmehr sollen auch andere Gerichte den Weg auf die Karte finden. Das wird jedoch schwer umsetzbar, denn die Profis haben den Eindruck, dass Iris nichts verändern, sondern an ihrem bisherigen Konzept festhalten möchte.

Diesen Eindruck bestätigt auch Iris' Buchführung, die sie am kommenden Tag vorlegen sollte. Das Problem: Danielas Mama hat offenbar keine Ahnung von ihrem eigenen Laden. Sie weiß nicht, wie viel sie im Monat umsetzt, wie ein Abschlag der Kasse gezogen wird, und ist nicht bereit ihre Idee eines Pfannenkuchenhauses zu hinterfragen. „Ich weiß nicht genau, ob ich euch gern hab oder euch gerade hassen soll“, entfährt es der aufgewühlten Iris. Doch die Küchenchefs schrecken davor nicht zurück und äußern weitere Kritik, denn sie denken, dass sich Iris auf ihrem vermeintlichen Promibonus ausruht. Nach kurzem Nachdenken, lenkt die Chefin dann aber doch ein und möchte ihre Karte vereinfachen. Schließlich ist die Küche sowie das Personal auf eine solche Belastung nicht ausgelegt. Mangelnde Fachkräfte und nicht funktionierende Geräte erschweren die Arbeit zusätzlich. Doch am nächsten Tag sind zumindest die Reparaturen erfolgreich verlaufen und die Feuerprobe kann beginnen.

Nachdem die Gäste zufriedengestellt sind, erfolgt von Ralf und Martin trotzdem wieder konstruktive Kritik, denn erstmalig in ihrer Karriere haben sie irgendwie wenig erreicht. Deshalb müssen Iris und Ehemann Peter (44) radikal ihre Pfannenkuchen reduzieren und grundlegende Dinge, wie die Beherrschung der Kasse, erlernen. Nach drei Wochen dann das Fazit: Iris hat ihre Hausaufgaben gemacht und überrascht die Küchenchefs mit steigenden Umsätzen und einer neuen Karte. Aus einem vorherigen Minus von monatlich 3.200 Euro ist nun ein Plus von 4.800 Euro geworden. Und das alles ohne die Hilfe von Tochter Daniela. Jetzt wird die Zeit zeigen, ob Iris ihr Lokal weiterhin halten kann.

Lucas Cordalis, Daniela Katzenberger und ihre Tochter Sophia
Andreas Rentz / Getty Images
Lucas Cordalis, Daniela Katzenberger und ihre Tochter Sophia
Daniela Katzenberger und Lucas Cordalis 2016 in Köln
Getty Images
Daniela Katzenberger und Lucas Cordalis 2016 in Köln
Daniela Katzenberger und Lucas Cordalis bei "Dance Dance Dance", 2016
Getty Images
Daniela Katzenberger und Lucas Cordalis bei "Dance Dance Dance", 2016


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