Am Sonntag geht Das perfekte Promi-Dinner in eine neue Runde. Diesmal mit dabei: Liliana Matthäus (24), Niels Ruf (38), Verena Wriedt (37) und Nevio (31). Die Gruppe, die sich bis dato nicht kannte, traf sich an vier Abenden in ihren jeweiligen Wohnungen und servierte dabei Leckereien. Nevio, der kürzlich sein drittes Album veröffentlichte, sprach schon vorab mit Promiflash über diese spannende Dinner-Erfahrung.

Der Sänger bekommt immer wieder Angebote für TV-Shows, aber nicht immer ist er von den Formaten inhaltlich überzeugt. Bei manchen Sendungen war dies jedoch anders, auch wenn sie nichts mit seiner Musik zu tun haben. „Ich habe beispielsweise bei Mieten, kaufen, wohnen mitgemacht, was aber ja auch passte, denn ich habe ja tatsächlich etwas gesucht“, erklärte er seinen Auftritt in der Sendung. Eine Wohnung hat er allerdings nicht gefunden, auch wenn die Immobilien, die ihm präsentiert wurden, durchaus schön waren. Nachdem er also bereits an dieser Vox-Sendung teilgenommen hat, lockte auch schon das nächste Format: „Das perfekte Promi-Dinner“.

Aber so easy, wie man sich die vier Abende mit leckerem Essen vorstellt, ist es gar nicht. „Es ist eine sehr künstliche Situation. Eigentlich lädt man Freunde oder Familie oder Bekannte zum Essen ein, aber hier ist das anders. Nach einem langen Drehtag - es fängt morgens um 8 Uhr an - gegen 19 Uhr kommen dann die Gäste, aber die kennst du ja gar nicht. Das dauert bis ein Uhr nachts, da ist man ganz schön fertig“, so Nevio. „Hinzu kommt das ganze Fernsehteam, das in der Wohnung ist. 13 Mann mit Licht und Ton und dazu noch die Gäste“, erklärt der Sänger die Situation. Außerdem ist es durch die vielen Leute, das Kochen und das Licht extrem warm in der Wohnung.

Und auch ein nettes Gespräch in Gang zu bringen, ist gar nicht so leicht, da die Charaktere meist doch sehr unterschiedlich sind. „Die kommen rein, man sitzt zusammen an einem Tisch umringt von fünf Kameras. Dann musst du mit denen Small-Talk führen, dabei verkocht dir dann die Sauce auf dem Herd. Das ist schon nicht einfach, aber es war nett.“

Allerdings hat der Musiker doch ein wenig Bedenken, was letztendlich bei der Ausstrahlung herauskommt. Schließlich wird die Sendung so zusammengeschnitten, dass es besonders lustig und spannend für den Zuschauer ist. Besonders willkommen könnten dann auch durchaus Meinungsverschiedenheiten sein. „Ich kann ja immer meinen Mund nicht halten und war dann zwischendrin ein wenig kritisch, weil es mir sehr oberflächlich vorkam. Ich hätte mich halt über vernünftige Gespräche gefreut. Niels Ruf war da natürlich eine treibende Kraft in Richtung Porno-Witze und so weiter. Und es ist ja auch gut, dass man dann lacht, aber wenn man dann vier Abende dieses Thema hat, dann reicht's auch mal“, verkündet er im Interview.

Nun kann man nur noch gespannt auf Sonntag warten, denn dann wird sich um 20:15 Uhr auf Vox zeigen, wie die verschiedenen Charaktere in der Sendung rüberkommen und wer letztendlich am Herd die Nase vorn hat.


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