Schlechte Nachrichten für das Grand Prix-Urgestein Ralph Siegel (66)! Eigentlich wollte sich der Musikproduzent nun ein bereits 20. Mal beweisen und beim diesjährigen Eurovision Song Contest in Baku mit San Marino ins Rennen gehen. Doch nun kommt doch alles anders als gedacht, denn der von Siegel produzierte Hit mit dem geistreichen Titel „Facebook Uh, Oh, Oh“, der von der blonden Valentina Monetta (37) interpretiert werden sollte, verstößt doch tatsächlich gegen die Regel des beliebten Musikwettbewerbs!

Denn Werbung für ein Social Network beim Eurovision Song Contest? Keine Chance! Da hätte mal einer die harten ESC-Regeln genauer unter die Lupe nehmen sollen, denn laut Vorschrift sind definitiv keinerlei kommerzielle Botschaften erlaubt. Da die Marke „Facebook“ in Siegels Song mehrfach wiederholt wird, wurde der Song nun laut Bild.de als Werbung deklariert und ist demnach nicht für den Contest zugelassen. Ein herber Schlag für Siegel, der sich nun etwas Neues einfallen lassen muss. Denn entweder muss der Text nun geändert werden und eine Version ohne „Facebook“ an den Start gehen oder ein komplett neuer Song muss eingereicht werden.

Die TV-Anstalt von San Marino behauptete nun zwar, dass es sich bei dem Song um eine Parodie auf die sozialen Netzwerke und nicht um Werbung handele. Außerdem habe man ein Recht auf Satire, doch ändern wolle man den Song doch, um beim ESC auch wirklich ins Rennen gehen zu dürfen. Da darf man jetzt doch aber wirklich gespannt sein, mit welchem Song San Marino jetzt letztendlich in Baku auftreten wird.

SuRie und ein Flitzer (l.) während ihres Auftritts beim Eurovision Song Contest
Francisco Leong/AFP/Getty Images
SuRie und ein Flitzer (l.) während ihres Auftritts beim Eurovision Song Contest
Laura Käfer und Ralph Siegel in Wien
Getty Images
Laura Käfer und Ralph Siegel in Wien
Michael Schulte beim Eurovision Song Contest in Lissabon
Carlos Rodrigues/Getty Images
Michael Schulte beim Eurovision Song Contest in Lissabon


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