Erst vor Kurzem feierte Matthias Schweighöfer (31) die Premiere seines neuen Films „Russendisko“. Die gleichnamige Bestseller-Buchvorlage schrieb Autor Wladimir Kaminer (44) – vollgepackt mit charmanten Anekdoten aus seinem Leben. Der Russe Kaminer immigrierte Anfang der neunziger Jahre nach Deutschland und genau diesen spielt Matthias Schweighöfer jetzt in der Literaturverfilmung.

Äußerlich kommt Matthias dem dunkelhaarigen Kaminer nicht besonders nahe, doch darum soll es gar nicht gehen. Doch ist Matthias prinzipiell als Russe gut besetzt und authentisch? Promiflash fragte bei Kaminer nach. „Ich weiß nicht, ob alles im Kino authentisch sein muss, weil ein Film ja sowieso eine Verbesserung der Realität ist. Ein Film ist niemals das pure Leben selbst. Meine Erfahrung ist, dass alles, was im Leben glaubwürdig erscheint und glaubwürdig ist, von der Leinwand gefälscht wird“, so Kaminers ausweichende Antwort. Toll fand er den Matthias aber trotzdem: „Er hatte eine sympathische, offene Art. Das ist einer, von dem man nie weiß, was er im nächsten Augenblick macht. Springt er auf den Tisch oder fällt er um? Und insofern hat er schon etwas typisch Russisches in sich.“

Kaminer selbst war um die Glaubwürdigkeit des Filmes weniger besorgt. Der Regisseur hingegen nahm es damit sehr genau. „Ich weiß, dass der Regisseur des Films auf Authentizität bestanden hat und irgendwelche alten Kassettenrekorder und Plattenspieler aus Russland besorgt hat, die man in Russland überhaupt nicht mehr findet“, erzählt Kaminer weiter. Wie ihr Matthias und „Russendisko“ findet, davon könnt ihr euch im Kino selbst ein Bild machen.

Rick Sonnemann/WENN.com
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