An diesem Wochenende findet in Berlin der CSD, der Christopher Street Day, statt. Bereits heute Abend wird mit einer großen Party das CSD-Wochenende eingeläutet und feiert morgen mit einer Parade den Höhepunkt. Von Kreuzberg über den Potsdamer Platz bis hin zum Brandenburger Tor wird der Umzug gehen, der gleichzeitig eine politische Demonstration für mehr Akzeptanz und Gleichberechtigung der schwul-lesbisch-transsexuellen Community ist. Aber natürlich kommen zum CSD nicht bloß Anhänger der Szene, sondern auch zahlreiche Freunde, um ihre Solidarität zum Ausdruck zu bringen. Auch viele Prominente lassen es sich nicht nehmen, der Parade beizuwohnen und so werden auch einige GZSZ-Stars am morgigen Tag mit dabei sein.

Ich werde auf jeden Fall am Samstag in Berlin zum CSD gehen und nehme meine beste Freundin Rebecca sowie meinen Freund Tawan mit. Ich finde es sehr wichtig, mit der Beteiligung am CSD ein Zeichen zu setzen. Egal, wen man liebt oder wie man liebt, wir sind alle Menschen und haben die gleichen Gefühle. Keiner hat das Recht, Homosexualität zu verachten und sich als etwas Besseres darzustellen. Ich freue mich auf Samstag und wünsche allen ein harmonisches Fest mit viel Liebe und Spaß“, sagt Isabell Horn (28) gegenüber RTL. Auch ihre Kollegin Sila Sahin (26) wird sich das Spektakel voraussichtlich nicht entgehen lassen und hat eine klare Message: „Liebe kennt keine Grenzen. Jeder sollte auch in Liebesangelegenheiten tun und lassen können, was er oder wie sie will. Zwar ist (auch in der Türkei) abseits der Metropolen das Thema leider noch längst nicht so selbstverständlich wie bei vielen Menschen in Berlin, Köln, Hamburg oder München: Lasst uns daran arbeiten – auch mit dem CSD in Berlin. Ich freue mich mit meinen homosexuellen Freunden wie Kollegen und bin am Samstag dabei. Vielleicht sogar auf einem Wagen. Bleibt, seid oder werdet tolerant!

GZSZ-Bösewicht Wolfgang Bahro (51) wird hingegen leider nicht an der Parade teilnehmen können, da er nicht in Berlin ist, aber sonst war er schon häufiger beim CSD. „Wenn ich gehe, dann in der Regel mit Freunden und meiner Frau. Abgesehen davon, dass man dort auch sehr viel Spaß haben kann und viele nette Menschen kennenlernt, ist es ein wichtiges Fest, um die Anliegen der Schwulen und Lesben kennenzulernen und mit seiner Teilnahme zu unterstützen. Als überzeugter und bekennender Humanist bin ich gegen jegliche Form der Diskriminierung und Intoleranz. Gerade der CSD kann dazu beitragen, Vorurteile und Berührungsängste abzubauen – denn alle Menschen sind gleich und man darf sie nicht wegen ihrer Rasse, ihrer Religion, ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht oder ihrer sexuellen Ausrichtung verurteilen. Die Humanität gebietet, jedem Menschen die gleichen Rechte einzuräumen. Intoleranz und Diskriminierung haben zu allen Zeiten furchtbare Katastrophen ausgelöst. Die Menschen sollten endlich begreifen, dass es jeder Mensch verdient, mit Respekt behandelt zu werden. Erst wenn alle in diesem Sinne denken und handeln werden, wird es der Menschheit gelingen, sich des Wortes Mensch würdig zu erweisen.“

Für die „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“-Darsteller ist es einfach nicht verständlich, warum Homosexualität nach wie vor von vielen nicht akzeptiert wird. „Es ist leider unfassbar, dass es noch Länder gibt, in denen Homosexualität strafbar ist, bis hin zur Todesstrafe“, empört sich Ulrike Frank (44) und auch Eva Mona Rodekirchen (36) fragt sich „warum die Diskriminierung Homosexueller überhaupt noch ein Thema ist“. Für sie ist Homosexualität völlig normal. „Jeder sollte einfach versuchen, glücklich zu werden. Liebe ist etwas Wunderbares, egal in welcher Form.“

Ehefrau Barbara, Wolfgang Bahro und Sila SahinAEDT/WENN.com
Ehefrau Barbara, Wolfgang Bahro und Sila Sahin
Sila SahinRTL / Bernd Jaworek
Sila Sahin
Ulrike FrankAEDT/WENN.com
Ulrike Frank


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