Menowin Fröhlich (24) meldete sich letzt nach einer längeren Auszeit, die er gezwungenermaßen einlegte, musikalisch zurück. Und kann direkt einen großen Erfolg verbuchen. Denn mit seinem ersten Album „White Chocolat“ stürmte der ehemalige DSDS-Zweitplatzierte sofort die Charts und landete auf Anhieb auf Platz 11. Doch was macht Menowin aus, wie ist sein Erfolg zu erklären?

Promiflash fragte einmal bei Daniel Zoll, seines Zeichens Moderator und Redakteur des Radiosenders JAM FM nach, was wohl das Geheimnis des Sängers ist? Der Moderator erklärt, dass da seiner Meinung nach verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Zum einen sei Menowin unheimlich talentiert: „Die Sache ist die, er kann ja auch etwas. Er ist keiner von den Leuten, die hochgehalten werden und nichts können. Er braucht gar keine Musik, er singt einfach hier mal a capella Stevie Wonder (62) und da erkennt kaum jemand, dass das nicht Stevie Wonder ist.“

Doch neben seiner Teilnahme bei DSDS habe der 24-Jährige seinen Erfolg vor allem seiner unglaublichen Fanbase zu verdanken. „Man erlebt es selten, dass sich die Leute so sehr mit einem Künstler identifizieren. Aber das ist wahrscheinlich dieser Tokio Hotel-Effekt: Es schweißt die Fans enger mit dem Künstler zusammen, dass sie ihn andauernd vor anderen verteidigen müssen. Darum hat es sich, glaube ich, so lange gehalten, weil die Leute ihn immer wieder in Schutz genommen haben in der Zeit, wo es schlecht lief. Wenn man für jemanden immer wieder ein gutes Wort einlegt, vergisst man ihn auch nicht. Da ist man dann emotional immer noch dran“, so der Moderator. Zudem sei Menowin den Menschen durch seine Skandale und seinem Kontakt zu Sido im Gedächtnis geblieben: „Ich glaube, die Leute haben nur darauf gewartet, dass er wieder aus dem Knast kommt und wenn es nur ist, um zu sehen: Kommt er jetzt wieder in den Knast oder nutzt er seine zweite Chance, die ihm gegeben wird?“ Daniel Zoll, der den Sänger selbst schon interviewte, zeigte sich außerdem von Menowins Bescheidenheit und Ehrlichkeit beeindruckt: Er könne und wolle nichts verstecken. Ihm sei genau bewusst, wie viel ihm gerade geschenkt wird und zeige sich sehr dankbar für jeden, der zuhört: „Er ist nicht abgehoben. Er sagt, was er denkt und gibt nicht vor, etwas zu sein, das er nicht ist.“

Dass sich Menowin allerdings dauerhaft oben halten wird, bezweifelt unser Experte ein wenig: „Wer kann sich heutzutage noch dauerhaft halten? Ich glaube, das wird auch mal wieder weggehen. Er ist halt doch noch Menowin und nicht R. Kelly (45) oder so. Da fehlen ihm dann vielleicht doch ein paar Faktoren. Aber vielleicht entwickelt er sich ja noch. Sein Problem ist, er hat nichts Eigenes, er hat immer nur Sachen nachgesungen. Wenn er jetzt einen eigenen Stil entwickeln sollte, der bei den Leuten gut ankommt, dann kann das etwas werden, aber da muss man erst einmal abwarten.“ Menowin hat ja auch gerade erst sein Comeback geschafft, da ist es vielleicht wirklich noch zu früh, um Prognosen zu stellen. Eins ist sicher: Die Fans lieben ihn und das ist für den 24-jährigen Sänger sicher das Wichtigste.

Menowin FröhlichPatrick Hoffmann/WENN.com
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