Wenn einen die Wut überkommt, dann werden alle möglichen Dinge leicht und spontan zu Wurfgeschossen umfunktioniert: Ob nun ein Schuh, eine Tasche oder eben auch mal ein Handy – manchmal hilft nur noch das beherzte Schmettern eines Gegenstandes, um sich abzureagieren. So ähnlich muss es wohl auch Russell Brand (36) gegangen sein, als er im März das Handy eines Paparazzo in eine Glasscheibe einschlug.

Das blieb selbstverständlich nicht ganz ohne Folgen: Neben den Reparaturkosten für das Mobiltelefon, die er übernehmen musste, kam er im Frühjahr nur gegen eine Kaution aus der Haft frei. Nun scheint es sich das zuständige Gericht in New Orleans aber doch noch einmal anders überlegt zu haben: Wie der Online-Dienst TMZ berichtet, wird Brand nun verklagt, und zwar wegen Sachbeschädigung. Allerdings scheint sich der ausgeflippte Künstler schon auf so etwas in der Art vorbereitet zu haben, denn ein Anwalt aus der Stadt mit allerbestem Ruf soll bereits für seine Verteidigung verpflichtet worden sein. Und diese wird er auch nötig haben, denn sollte es tatsächlich zu einem Schuldspruch kommen, würden dem Mann mit der schwarzen Wallemähne bis zu sechs Monate Gefängnis drohen. Kein besonders reizvoller Ausblick für den Briten.

Da ging sein „Tribut“ an den im vergangenen Jahr verstorbenen Steve Jobs († 56) wohl gründlich daneben. Wir wünschen Russell, dass er aus dieser Nummer dennoch mit einem blauen Auge wieder herauskommt!

Russell BrandWENN
Russell Brand
Russell BrandB. Dowling/ WENN.com
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