Dass Uschi Glas (68)' Sohn Ben Tewaag (36) mit dem Gesetz schon mal in Konflikt kam, ist hinlänglich bekannt. So saß er von 2009 bis 2010 ja bereits zehn Monate wegen Körperverletzung im Knast. Genau wegen dieser Art von Vergehen muss er sich nun erneut vor Gericht verantworten – und dieses Mal wurde der Prozess quasi zur Familienangelegenheit.

Denn bei der Verhandlung, bei der es um den Vorwurf geht, Ben habe im Februar den Türsteher des Berliner Nachtclubs „Kitty Cheng“ so brutal gegen eine Wand gestoßen, dass der Mann Prellungen am Rücken und eine Achillessehnenzerrung davontrug, wurde nun auch seine Schwester vorgeladen.

Uschi Glas' Tochter Julia Tewaag (25) musste jetzt also gegen ihren eigenen Bruder aussagen. Doch sie hatte zum Glück für Ben nichts Schlechtes über ihn zu berichten. Während andere Zeugen vor Gericht laut bild.de betonten, der 36-Jährige habe stark betrunken oder sogar high von Drogen gewirkt, konnte Julia diesen Eindruck nicht bestätigen.

„Ich habe von der Auseinandersetzung nichts mitbekommen. Wir waren zusammen in dem Club und Ben war auf einmal verschwunden. Als ich zum Eingang lief, sah ich nur, wie man Ben aus dem Lokal rauszog“, berichtete Julia von dem Abend. Über den Zustand ihres Bruders bekräftigte sie: „Wir hatten sicher schon etwas getrunken, aber betrunken war Ben nicht.“ Alles Weitere zum Fall wird nun weiter geklärt werden müssen, wenn die Verhandlung am 28. November fortgesetzt wird. Dann soll auch der Arzt, der das vermeintliche Opfer behandelte, zu Wort kommen.

Uschi Glas bei der "Fack ju Göhte 3"-Premiere in München im Oktober 2017
Getty Images
Uschi Glas bei der "Fack ju Göhte 3"-Premiere in München im Oktober 2017
Ben Tewaag bei einer Gerichtsanhörung
Sean Gallup/Getty Images
Ben Tewaag bei einer Gerichtsanhörung


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