Traurige Nachrichten vom Filmset! Während der Dreharbeiten zu „Der Hobbit“ sollen laut Angaben einer Gruppe von Tierpflegern mindestens 27 Filmtiere verendet sein. Angeblich werden die etwa 150 Tiere, die für die Produktion besorgt worden sind, unter gefährlichen Umständen gehalten.

Die Farm, die in der Nähe der neuseeländischen Hauptstadt Wellington angemietet wurde, um die Tiere dort unterzubringen, berge zahllose „Todesfallen“, heißt es nach Aussage der Pfleger. Felsvorsprünge oder Löcher im Boden seien nicht die einzigen Bedrohungen, die man - wegen deren Vielfältigkeit erfolglos - habe verhindern wollen. Ein Sprecher des Regisseurs Peter Jackson (51) gab gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press an, dass es richtig sei, dass Pferde, Ziegen, Hühner und ein Schaf auf der Farm gestorben seien, allerdings eines natürlich bedingten Todes. Das Ableben zweier Pferde hätte man vermeiden können, gestand er allerdings ein. Das Produktionsteam hätte sich daraufhin schnell um eine Verbesserung der Umstände gekümmert. Welch ein Widerspruch. Ist die Farm also doch zu gefährlich für seine vierbeinigen Bewohner? Die Organisation „The American Humane Association“, die sich mit dem Wohlergehen von Filmtieren beschäftigt, bestätigte, dass kein Tier während der tatsächlichen Dreharbeiten zu Tode gekommen sei.

Man gab aber gleichzeitig zu, dass die Beschwerden der Pfleger aufzeigen, dass es offenbar immer noch Defizite im Bereich der Beaufsichtigung gebe. Man konzentriere sich zwar auf das Filmset, nicht aber auf die Einrichtungen, in denen die Tiere trainiert und untergebracht werden. Kein Wunder, dass PETA Proteste für die Premiere in den USA, Großbritannien und Neuseeland plant. In Deutschland wird der erste Film „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ ab dem 13. Dezember zu sehen sein.


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