Heute Abend war es mal wieder so weit, Günther Jauch (56) empfing auf dem berühmt-berüchtigten Stuhl erneut seine Gäste und quälte diese mit mal mehr, mal weniger schweren Fragen. Doch diesmal saßen dem Quizmaster bei Wer wird Millionär keine Unbekannten, sondern waschechte Promis gegenüber. Zum mittlerweile 25. Mal kämpften deutsche Stars ums große Geld für den guten Zweck.

Den Anfang machte der „König von Mallorca“ Jürgen Drews (67) und obwohl er viel Bühnenerfahrung hat, ging dem Sänger mächtig die Düse. Ob das wohl der Grund war, warum er schon bei der zweiten Frage ins Wanken geriet? Doch dank der Hilfe seiner Mitspieler schaffte er die 500-Euro-Hürde locker. „Jetzt weiß ich, warum ich das erste Mal durch die Abiturprüfung gefallen bin. Ich hatte nur Black-Outs“, gestand der nervöse Kandidat. Danach ging es allerdings, wenn auch mit Jokerunterstützung, schnell weiter und so erreichte der Schlager-Star grandiose 125.000 Euro, wobei er bei der letzten Frage ganz schön abgebrüht zockte, da ihm sein Telefonjoker nicht weiterhelfen konnte.

Als nächstes durfte Cindy aus Marzahn (41) auf dem Stuhl, der gegen einen extrabreiten ausgetauscht wurde, Platz nehmen. „Können Sie von hinten schieben, damit ich vorne hochkomme?“, fragte die pinke Dame. Die war nicht das erste Mal beim Prominenten-Special zu Gast, beim letzten Mal gewann sie stolze 500.000 Euro. Und auch heute beantwortete sie die Fragen Schlag auf Schlag. Den ersten Joker zog die toughe Dame bei der 16.000 Euro-Frage, denn mit „enis“, „lied“, „ödel“ und „ildo“ war sie dann doch etwas überfordert und so musste das Publikum weiterhelfen. Auch der Telefonjoker, kein Geringerer als Oliver Pocher (34), brachte den gewünschten Erfolg, er gab der Raterin den richtigen Tipp. Eigentlich wäre der Joker damit vertan, doch beim Promi-Special ist alles anders und so klingelte erneut das Telefon im Hause Pocher. Bei den Dinosauriern war auch der überfragt und so gewann Cindy ebenfalls 125.000 Euro, während Günther Jauch einige Nerven lassen musste.

Nach der aufreibenden Begegnung mit der Marzahnerin wollte es Jauch zur Abwechslung mal ruhig angehen lassen. Der dritte Promi, der sich dem Moderator entgegen setzen durfte, war Felix Magath (59), bis vor Kurzem Fußballtrainer des Bundesligisten VfL Wolfsburg. Gelassen und ohne viel Aufsehen arbeitete sich der Trainer bis zur 16.000 Euro-Frage vor, bei der er seinen ersten Joker benutzen musste. Und auch danach kam er nur mit Hilfe weiter. Die 500.000 Euro-Frage war besonders knifflig, denn Magath sollte wissen, in wie vielen Ländern der Erde grundsätzlich Linksverkehr gilt. Auch der Telefonjoker wusste keinen Rat und somit verabschiedete sich Felix Magath ebenfalls mit 125.000 Euro.

Zuletzt kam es dann zu dem großen Aufeinandertreffen, auf das wohl alle Zuschauer gewartet haben, denn Günther Jauch befragte Günther Jauch. Das besondere Schmankerl des Abends wurde möglich, weil Michael Kessler (45) in seiner bekannten „Switch Reloaded“-Rolle als Jauch-Double zu Gast war. Überraschenderweise nahm der echte Jauch auf dem Kandidaten-Stuhl teil. „Ein Feigling ist er gewesen, Jahrelang hat er sich davor gedrückt, der Klugscheißer aus Potsdam, aber heute ist er endlich mal dran: Günther Jauch, ließ der schon in der Anmoderation verlauten. Doch damit noch nicht genug, auch „Thomas Gottschalk (62)“, alias Bernhard Hoëcker (42), war als Begleitung im Publikum. Nach der 1.000 Euro-Frage war allerdings Schluss mit verkehrter Welt und der echte Günther kehrte an seinen angestammten Platz zurück. Und auch das Double meisterte die Fragen souverän. Besonders interessant wurde es, als für 32.000 Euro gefragt wurde: „Wie heißt Günther Jauch mit zweitem Vornamen?“ Da „Herr Jauch“ bei der Antwort etwas unsicher war, nutzte er den Telefonjoker. Und wen ruft man bei so einer Frage wohl an? Richtig, Günther Jauch höchstpersönlich, denn der muss es ja wissen. Der Kandidat vertraute seinem Telefonjoker und nahm mit „Johannes“ die richtige Antwort. Auch bei diesem Prominenten-Special wurde mal wieder die wertvollste Frage gestellt. Für eine Million wollte Günther Jauch von „Günther Jauch“ wissen: „Was entspricht am ehesten der Länge von 1.000.000 längs aneinandergereihten menschlichen Spermien?“ Obwohl er noch den 50-50 Joker hatte, und die Antworten „Streichholz“ und „50-Meter-Schwimmbahn“ übrig blieben, war es „Herrn Jauch“ zu riskant und er blieb bei der stattlichen Summe von 500.000 Euro, obwohl er die richtige Antwort, 50 Meter, gewusst hätte.

Und auch wenn es nicht ganz zur Million gereicht hat, so ist doch eine ordentliche Summe von 875.000 Euro für den RTL-Spendenmarathon zusammengekommen, auf die alle Kandidaten mächtig stolz sein können.

RTL / Frank Hempel
RTL / Frank Hempel
(c) RTL / Stefan Gregorowius


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