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X Factor: So verstand sich die Jury wirklichGetty ImagesZur Bildergalerie

X Factor: So verstand sich die Jury wirklich

5. Dez. 2012, 8:03 - Promiflash

War es der schwierige Sendeplatz am Sonntagabend oder lag es daran, dass nicht alle gängigen Casting-Klischees abgegriffen wurden? Die letzte Staffel von X Factor hatte nicht den gewünschten Erfolg und nun muss die Sendung darum zittern, ob es überhaupt noch eine Staffel geben wird.

Was man der Sendung auf jeden Fall nicht vorwerfen kann, ist mangelnder Mut. Es wurde eine neue Kategorie für Bands eröffnet, die die Sandra Nasic (36) von den Guano Apes betreute. Sandra sammelte bei „X Factor“ ihre ersten Casting-Erfahrungen überhaupt, ebenso wie H.P. Baxxter (48) von Scooter und Moses Pelham (41). Drei Show-Neulinge mit einem völlig unterschiedlichen Musik-Stil, den sie selbst repräsentieren, und jeder mit einer ganz eigenen Art, an Musik heranzugehen. Da konnten ja eigentlich nur die Fetzen fliegen, oder nicht? Promiflash sprach mit allen drei „X Factor“-Jury-Neulingen, nachdem nun die Staffel abgeschlossen wurde. Und sie erzählten von den Erfahrungen neben Sarah Connor (32) und ob ihre Erwartungen an die Show erfüllt wurden.

„Ich hatte nie Berührungen mit Castingshows und ich war natürlich sehr skeptisch. Für mich war der ausschlaggebende Grund, dass sie auch Bands und Gruppen zugelassen haben. So etwas möchte ich unterstützen, weil es eine wichtige Plattform für deutsche Künstler ist“, verriet uns Sandra. Moses Pelham war sogar noch skeptischer: „Als man mir am Anfang sagte, aus welchen Menschen die Jury bestehen soll, war mir das völlig fremd. Ich dachte mir: Was machen diese völlig unterschiedlichen Menschen mit so unterschiedlichen Perspektiven auf die Musik miteinander? Wie sollen wir uns jemals einig werden?“ Und war es dann so schwierig, wie er dachte? „Erstens waren wir uns viel öfter einig, als ich angenommen hätte. Zweitens denke ich, dass es auf Grund unserer unterschiedlichen Perspektiven sehr unterhaltsam war. Das hat mir sehr viel Freude gemacht!“

Das sah auch H.P. Baxxter so: „Wenn man das noch nie gemacht hat, dann hat man am Anfang eine gewisse Grund-Skepsis, aber bei uns war wirklich nichts gescriptet, wir haben aus dem Bauch entschieden. In der Jury stimmte die Chemie, auch wenn wir alle ganz andere Musikrichtungen vertreten. Daraus ist eine Spannung entstanden, die es bestimmt interessant gemacht hat. Jeder hat den anderen respektiert und ich glaube, dass man das gemerkt hat.“

Uns hat „X Factor“ auf jeden Fall eine Menge Spaß bereitet und wir sind uns sicher, dass die Gewinner Mrs. Greenbird durchaus eine Zukunft in der Musik-Branche haben werden. Sollte es News geben, ob „X Factor“ nun weiter fortgesetzt wird, werden wir euch das natürlich direkt verraten.

Getty Images
Scooter im März 2004


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