Nach Monaten der Dauerbeschallung gibt es sicherlich viele, die sofort unterschreiben würden, dass Psy (34) im Galopp Unheil gebracht hat. Doch wenngleich für viele der Ohrwurm mittlerweile eher nervig als spaßig ist, wirkt die Verschwörungstheorie, die derzeit im Internet verbreitet wird, doch ein wenig fragwürdig.

Laut einer Interpretation des Maya-Kalenders geht am Freitag die Welt unter. Und was wäre eine Apokalypse ohne einen gruseligen Reiter? Psy soll derjenige sein, der eine dunkle Prophezeiung von Nostradamus erfüllt. „Vom stillen Morgen wird das Ende mit einem tanzenden Pferd kommen, wenn die Zahl der Kreise Neun beträgt“, wird der französische Seher - wenngleich etwas fehlerhaft – zitiert. Die Interpretation schließt daraus, dass Südkorea als „Land der Morgenstille“, das „tanzende Pferd“, also Psy und seinen Gangnam Style, hervorgebracht hat. Die neun Kreise sollen für die Klick-Zahl stehen, die das beliebte Video bei YouTube am 21. Dezember erreichen könnte, denn der Hype um den Song ist noch immer so groß, dass der Clip mit seinen Views bis dahin die Milliardenmarke brechen könnte. In der fragwürdigen Dokumentation wird das weltweite Herumgehopse zu dem Song als Sinnbild der „Dominierung der westlichen Zivilisation“ gesehen.

Ob die Welt wirklich am Freitag untergeht? Falls doch, kann Psy ziemlich stolz auf sich sein. Die meisten Künstler schaffen es höchstens, mit einem ihrer Tracks die passende musikalische Untermalung zu einem Kinofilm zu liefern. Psy hingegen hätte damit den Soundtrack zur Apokalypse geschrieben. Diesen „Erfolg“ könnte ihm danach keiner mehr nachmachen.

Die kuriose Weissagung gibt es hier zu sehen:

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