Michael Cera (24) ist nicht gerade der typische Hollywood-Star. Er macht nicht ständig durch Frauengeschichten auf sich aufmerksam und feiert auch nicht bis zur Besinnungslosigkeit. Schon seine Geschichte, wie er zur Schauspielerei kam, ist alles andere als gewöhnlich. Weil er im Alter von drei Jahren mit Windpocken flachlag, zog er sich den Film „Ghostbusters“ immer und immer wieder rein. Irgendwann konnte er alle Dialoge auswendig und die Lust an der Kunst war geweckt.

Mit dem Film „Juno“ gelang dem Mimen der weltweite Durchbruch. Seither macht er immer mal wieder Filme, am liebsten kleine Independent -Produktionen. Auch sein neuester Streifen „Crystal Fairy“ ist fernab der großen Hollywood-Studios gedreht worden. Darin geht es für Michael richtig rund, denn er spielt einen jungen Mann, der sich in Begleitung einiger Freunde auf den Weg in die chilenische Wüste macht, um dort den „San Pedro“-Kaktus ausfindig zu machen. Aus dem entsteht, wenn man ihn kocht, die psychedelische Droge Mescaline. Um sich einen Eindruck von der Wirkung dieser Substanz zu machen, probierte Michael gleich mal aus, wie gekochter Drogen-Kaktus so schmeckt. Im Interview mit der Huffington Post verriet er jetzt mehr über seine Drogen-Erfahrung: „Wir kochten den Kaktus für den Film und tranken auch das Erzeugnis, aber es hat nicht wirklich funktioniert. Unser Plan war es, das zu tun und danach nicht mehr zu filmen, weil das vermutlich jeden überfordert hätte. Wir tranken es also und drehten trotzdem den ganzen Tag, jeder war gut drauf und keiner fühlte etwas. Vielleicht lag es daran, dass wir im Arbeitsmodus waren oder wir hatten einfach den falschen Kaktus.“

Vielleicht auch besser so, dass die erhoffte Wirkung ausblieb, am Ende hätte Michael noch Gefallen daran gefunden und ein weiteren, den Drogen nicht abgeneigten Star braucht in Hollywood wohl niemand.

Michael CeraWENN
Michael Cera
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