Die Entscheidung, dass Cascada für Deutschland beim Eurovision Song Contest antreten sollen, hat in diesem Jahr eine so große Diskussion losgetreten, wie sie nur selten vorkam. Zwar wird alljährlich hier und da mal an den Teilnehmern herumgenörgelt, denn Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, doch bei Natalie Horler (31) und ihrem Track "Glorious" geht es um mehr als nur musikalische Vorlieben. Viele fühlen sich zu sehr an "Euphoria" von Loreen (29) erinnert.

Wenngleich die Sängerin selbst die einzige Gemeinsamkeit im Musikstil sieht, ebbt die Kritik nicht ab und so sieht sich der Norddeutsche Rundfunk jetzt gezwungen, offiziell zu prüfen, ob hier ein Plagiatsfall vorliegt. Es wurde ein musikwissenschaftliches Gutachten in Auftrag gegeben, um zu beweisen, dass die Anschuldigungen haltlos sind. Thomas Schreiber, der Unterhaltungschef des NDR und ARD-Koordinator Unterhaltung, bestätigte dies in einer Mitteilung. Cascada bekommen dafür Rückendeckung. Jedoch nicht ohne daran zu erinnern, dass es jedes Jahr Versuche gebe, den ESC oder teilnehmende Künstler zu skandalisieren.

"Bereits im vergangenen Jahr wurde Loreens 'Euphoria' vorgeworfen, unter anderem von David Guetta (45) und Rihanna (24) geklaut zu sein – Vorwürfe, die sich in Nichts auflösten", so die Erläuterung. Schon bald gibt es also Schwarz auf Weiß ein Ergebnis, über das wir euch natürlich informieren werden.

NDR/Willi Weber
Natalie HorlerUniversal Music / Dirk Hilger
Natalie Horler
Natalie HorlerUniversal Music / Dirk Hilger
Natalie Horler


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