3,24 Millionen Zuschauer schalteten gestern Abend ein, als unser deutschen Vertreter für den Eurovision Song Contest in Malmö gesucht wurde. Nun stehen Cascada als Sieger fest - und das dürfte doch eigentlich niemanden sonderlich überraschen, schließlich ist die Dance-Kombo um Frontfrau Natalie Horler (31) nicht nur in Deutschland, sondern Weltweit bekannt und hat in Sachen Erfolg alles erreicht, wovon die meisten anderen Teilnehmer wohl erst noch träumen. Nichtsdestotrotz waren die Reaktionen der ESC-Fangemeinde gespalten. Die strahlende Siegerin musste sogar herbe Kritik einstecken.

Ihr Beitrag "Glorious" würde zu sehr dem Siegertitel aus dem Vorjahr ähneln, so die Vorwürfe. "Eine schlechte Kopie" ohne den mystischen Touch von Loreen (29), dafür aber mit 08/15-Club-Flair? Fans und Experten befürchten, dass das die Chancen von Cascada in Schweden deutlich verringern könnte. In der ESC-Geschichte wechselten sich die Stilrichtungen immer ab. Schmeichelhaft sind diese Meinungen sicher nicht, doch Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Interessant bleibt aber, was die Interpretin selbst dazu sagt. "Wir können die beiden Lieder gerne übereinander legen, ich glaube das würde furchtbar klingen. Ich glaube, von der Stimmung her und weil es Dance ist, sind sie schon ähnlich in dem Sinne, aber ich finde die Songs natürlich schon ganz anders. Aber liebe 'Euphoria'", so das Statement von Natalie bei der Pressekonferenz nach der Siegerehrung in Hannover, bei der auch Promiflash anwesend war.

Auch Juror Roman Lob (22) sieht keinen Grund darin, sich über eine mögliche Song-Ähnlichkeit aufzuregen. "Es singt eine andere Person, es ist ein anderer Text, nur die Musikart ist die gleiche, es ist eben elektronische Musik", erklärte er im Interview. Letztlich liegt die Entscheidung jetzt ohnehin beim internationalen Publikum.

SVT
NDR/Willi Weber
Thomas Hanses (EBU)


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