Die Nachricht, dass Lady GaGa (26) aufgrund der Verletzung einer Gelenkslippe an der Hüfte, die restlichen Konzerte ihrer "Born This Way"-Tour absagen musste, schockte wohl so einige ihrer treuen Fans. Doch wie schlimm ist so eine Verletzung eigentlich wirklich? Schließlich postete die Sängerin auf Twitter schon ein Bild von ihrem Rollstuhl "Emma". Wir haben einmal bei Dr. Wolfgang Weihe, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, nachgefragt, wie er die Verletzung von Lady GaGa einschätzt.

"Es handelt sich hierbei um einen mechanischen Konflikt durch Anstoßen des Schenkelhalses an der Gelenkpfanne. Wird der Konflikt nicht behoben, kommt es zu einer dauerhaften Schädigung der das Gelenk umschließenden Gelenklippe. Dieses kann dann zu einem vorzeitigen Gelenkverschleiß führen", erklärt der Experte gegenüber Promiflash. "Die Ursachen hierfür können entweder angeboren (Verkippen der Gelenkpfanne) oder erworben (Unfall, kindliche Wachstumsfugenlösung) sein. Operativ wird im Krankenhaus eine Hüftgelenksspiegelung (Arthroskopie) durchgeführt. Der Aufenthalt beträgt meistens 5 Tage, das Gelenk kann unter Schonung voll belastet werden. Manchmal ist eine Limitierung der Hüftbeugung für die ersten sechs Wochen nach der Operation notwendig. Die Fäden werden nach zwei Wochen entfernt. Gefährlich ist so ein Eingriff eigentlich nicht." Da können GaGas Monster also aufatmen, denn obwohl die Künstlerin nun erstmal eine zeitlang ausfällt, wird sie nach der Ruhephase wohl bald wieder fit sein!

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