Sieben Tour de France-Titel und eine Olympia-Medaille hat er verloren, seine Sponsoren sind abgesprungen, den Ruf als Lügen-Baron und Schwindler wird er wahrscheinlich nie mehr los werden: Lance Armstrong (41) hat sich ganz schön Ärger mit seinem Doping eingehandelt, nicht nur, was den Respekt im Sport allgemein angeht, sondern vor allem juristisch. Mehrere Gerichtsverfahren sind ja bereits gegen den Radsportler im Gange, nun droht ihm ein weiteres - und dieses wird ihn, wenn es schlecht läuft, richtig viel Geld kosten.

Bereits im Jahre 2010 hatte Lance Armstrongs ehemaliger Team-Manager Floyd Landis Klage gegen ihn erhoben, hatte er doch mit dem Sponsor der Gruppe, dem U.S. Postal Service, einen Vertrag abgeschlossen, der ihm jegliche Form von Doping verbot. Dieser Vertrag hatte alles in allem einen Wert von 31 Millionen Dollar. Wie bereits bekannt war Armstrongs Interpretation dieser Kondition mehr als großzügig, er verprasste das Geld seines Sponsors, um ganz klare Regeln der Fairness und Ehrlichkeit zu brechen. Das kann sich laut RadarOnline.com eine Volkswirtschaft wie die der USA nicht einfach gefallen lassen, ist der U.S. Postal Service doch eine Einrichtung, die so wichtig für die US-amerikanische Wirtschaft ist, dass sie einen Mann wie Lance Armstrong nicht mit mehr mehreren Millionen Dollar davonspazieren lassen kann: "U.S. Postal Service ist in den heutigen ökonomischen Gegebenheiten absolut nicht in der Position, ihn einfach so davonkommen zu lassen."

Deswegen hat sich nun offiziell auch das Justizministerium der Klage angeschlossen. Obwohl Armstrong zwar ein Vermögen von 125 Millionen Dollar aufweisen kann, könnte ihn dieser Prozess, sollte er ihn verlieren, rund 90 Millionen Dollar kosten. Denn das Gericht hat in solchen Fällen die Möglichkeit, das bis zu dreifache des ursprünglichen Schadens vom Angeklagten zu verlangen.

Lance ArmstrongWENN
Lance Armstrong
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