Wie wir bereits berichteten, ließ sich Angelina Jolie beide Brüste amputieren, um ihr Risiko an Brustkrebs zu erkranken zu minimieren. Die Meinungen über ihre sehr radikale Entscheidung sind durchwachsen. Während viele Stars sie für ihren Mut bewundern, sind die Mediziner sich nicht einig, ob der Schritt nicht verfrüht war.

Promiflash hat zwei Fachärzte zu Angelinas Eingriff befragt und unterschiedliche Meinungen erhalten. Dr. Steinmetz, den wir als erstes befragten, riet von so einer Operation ab, solange nur ein Risiko besteht, aber kein Befund vorliegt, vor allem aus ästhetischen Gründen. Außerdem sei die Krebsvorsorge heutzutage so ausgereift, dass man ruhig abwarten könne, bis ein konkreter Befund vorliegt. Chefarzt Prof. Dr. med. Nektarios Sinis, teilt diese Ansicht nicht. Er erklärte: "Nun ist es bei Angelina Jolie so, dass sie eben diese Genmutation hat, und von daher, hat man ihr ja ein knapp 90%-iges Risiko kalkuliert, dass sie im Laufe ihres Lebens erkrankt. So dass man hier sagen muss, dass die vorbeugende Maßnahmen tatsächlich chirurgische Therapie am Ende darstellt." Er hält ihre Entscheidung also für richtig. Ob die Entscheidung richtig oder falsch war, lässt sich anscheinend schwer beurteilen. Aus Angelinas Sicht scheint sie aber goldrichtig gewesen zu sein.

Hier könnt ihr euch eine Expertenmeinung ansehen, um euch selbst ein Urteil zu bilden:

Angelina JolieWENN
Angelina Jolie
Brad Pitt und Angelina Jolie bei den Golden GlobesWENN
Brad Pitt und Angelina Jolie bei den Golden Globes
Angelina JolieBulls / INF
Angelina Jolie


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