Als Botschafterin des guten Willens für Flüchtlinge hielt Angelina Jolie (38) am Montag eine Rede vor dem Sicherheitsrat der UN, berichtet der britische Guardian. Darin prangerte sie an, dass sexuelle Gewalt als Kriegswaffe eingesetzt würde, ohne dass die Straftäter zur Rechenschaft gezogen würden.

Angelina betonte, wie wichtig dieses Thema sei: "Hunderttausende, wenn nicht Millionen von Frauen, Kindern und Männern wurden in unserem Zeitalter vergewaltigt." Aus diesem Grund müsse Vergewaltigung ins Kriegsgebieten zum Top-Thema gemacht werden. Die Schauspielerin wandte sich direkt an den Rat: "Sie legen die Messlatte an. Wenn der Rat Vergewaltigung und sexuelle Gewalt während Konflikten als Priorität festlegt, wird es eine werden und es wird Fortschritte geben. Wenn sie dies nicht tun, wird der Horror weitergehen." In ihrer Rede beschreibt sie, wie sie die Opfer solcher Verbrechen erlebt hat und wie brutal die Täter vorgehen. Sie rief dazu auf, die neue, härtere Politik gegen Kriegsverbrechen sexueller Natur auch in den einzelnen Ländern in die Außenpolitik aufzunehmen.

"Gemeinsam können sie das Blatt der weltweiten Meinung wenden, Straflosigkeit zerschlagen und schlussendlich dieses Gräuel beenden", mobilisierte die engagierte Schauspielerin ihre Zuhörer. Der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zollte Angelina Anerkennung für ihren Einsatz.

Angelina JolieWENN
Angelina Jolie
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Andres Otero/WENN.com


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