Eminem (40) war einst ganz oben. Er verkaufte Platten ohne Ende, hatten einen Hit nach dem anderen und zahlreiche Fans. Doch dann kam der Absturz: 2005 begab sich der Rapper, der schon seit Jahren mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen hatte, wegen seiner Sucht nach Schlaf- und Beruhigungstabletten in den Entzug. Laut eigener Aussage ist Eminem zwar seit 2008 clean, doch es ist immer noch ein ständiger Kampf.

Wie schlimm es damals wirklich um ihn stand, erzählte der Musiker jetzt in dem Dokumentarfilm How to Make Money Selling Drugs. "Wäre ich zwei Stunden später ins Krankenhaus eingeliefert worden, dann wäre ich gestorben. Meine Organe waren schon dabei, zu versagen. Sie hängten mich an die Dialyse und hatten mich schon fast aufgegeben", erzählte er von einem Vorfall, der sich vor ein paar Jahren ereignete. Damals habe er lange Zeit gar nicht realisiert, dass er ein ernsthaftes Drogenproblem hatte. Auch die Versuche seiner Freunde, ihm zu helfen, seien ins Leere verlaufen. "Ich erinnere mich nur, wie es mir immer besser gefiel. Die Leute versuchten mir zu sagen, dass ich ein Problem habe. Ich sagte: 'Lasst mich verdammt nochmal in Ruhe. Ich kann nicht glauben, dass Du diesen Mist gerade zu mir gesagt hast. Ich nehme ja kein Heroin, ich ziehe mir kein Koks durch die Nase, ich rauche kein Crack!'"

Vor allem auch, um für seine Kinder da sein zu können, machte er schließlich einen Entzug, was einen harten Kampf für den Rapper darstellte. "Ich war ungelogen drei Wochen lang 24 Stunden am Tag hellwach! Ich habe nicht geschlafen, nicht mal eine Sekunde bin ich weggenickt. Ich musste mir in dieser Zeit erst einmal wieder motorische und sprachliche Fähigkeiten aneignen. Es war ein harter Lernprozess, ich werde langsam erwachsen. Ich dachte damals, dass man nicht von Natur aus glücklich sein könnte, ohne auf irgendetwas drauf zu sein. Ich kann jetzt sagen 'Alles wird irgendwann besser!'"

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EminemOwen Beiny/WENN.com
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