Die Gerüchte sind bekannt: Die RTL-Show Dschungelcamp sei Fake, Trash, Schrott. Einsilbige Bösartigkeiten wie diese stehen seit Jahren in Kontrast zur Grimme-Preis-Nominierung.Dschungelcamp-Moderator Daniel Hartwich (34) hat 2013 an der Seite von Sonja Zietlow (45) als Nachfolger des verstorbenen Dirk Bach (✝51) zum ersten Mal durch die Sendung geführt - und legt für die Seriosität des Formats seine Hand ins (Lager-)Feuer.

Im Interview mit Quotenmeter gab Hartwich nun ein deutliches Bekenntnis ab: "'Ich bin ein Star - holt mich hier raus' ist so ziemlich die ehrlichste Sendung im deutschen Fernsehen!" Sogar aus seinem Umfeld habe er die Gerüchte gehört, die Kandidaten würden nachts in ein Hotel gebracht. Aber Hartwich beteuert: "Die schlafen wirklich da im Freien und das ist auch wirklich echte Natur!" Und dann setzt der Moderator an zu einem spontanen Wirklichkeits-Check: "Natürlich [sind die Kandidaten] nicht tausende Kilometer von der Zivilisation entfernt. Aber da gibt es tatsächlich giftige Tiere. Man braucht auch keinen Insekten-Atmo-Ton, weil es wirklich mehr als genug Insekten gibt. Und das ist wirklich in Australien und die kriegen wirklich nur das zu essen und zu trinken, was man sieht! Und ja – das Klo machen die auch wirklich selbst sauber."

Deshalb sei der Höhenflug des einst gescholtenen Formats auch völlig berechtigt: "[Es ging] Quasi von der Gosse ins Feuilleton. Es freut mich, dass mittlerweile auch die seriösen Zeitungen und Magazine erkennen, dass das kein Trash-TV ist. Sondern eine hochgradig aufwändig und extremst liebevoll produzierte Hochglanz-Show. Mit diversen Ebenen, die man auch positiv diskutieren kann."

RTL / Stefan Menne
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