Sie war DAS Sex-Symbol der 70er Jahre und ist bekannt als die nackte Ulknudel aus der Sketch-Comedy "Klimbim": Ingrid Steeger (66)! Sie spielte das lustige Dummchen, was immer gut drauf war, jetzt verriet die Schauspielerin allerdings, dass sie nichts mit ihrer Rolle gemeinsam hatte. In ihrem Innenleben hat es immer ganz anders ausgesehen. Hinter der Fassade steckte eine zutiefst verletzte, traurige Frau, mit sehr schlimmer Vergangenheit.

Ingrid Steeger setzte sich eines Tages hin, nahm Stift und Papier in die Hand und begann ihre eigene Biographie zu schreiben. Sie ging zurück in die Vergangenheit - dahin, wo sie eigentlich nie wieder zurück gehen wollte. Gegenüber des Nachrichtenmagazins Focus gab die 66-jährige zu, dass sie beim Schreiben dieses Buches, welches am 20. September erscheinen wird, sehr viel geweint habe:
"Wenn man alles aufschreibt, trifft einen das Leben so geballt, dass es weh tut." Weiterhin sagte sie: "Ich hatte Phasen wo ich dachte: warum tu’ ich mir das überhaupt an? Es kam alles zurück. Jede einzelne Szene stand mir vor Augen. Aber da war der Vertrag schon unterschrieben."
Dass der Weg zurück durch die Vergangenheit sehr schwer für Ingrid gewesen sein muss, ist nur verständlich. Sie beschreibt in ihrem Buch, dass sie von vier verschiedenen Männern vergewaltigt, von den Eltern geschlagen und selbst vom eigenen Großvater missbraucht wurde. Sie hatte die "Kindheit", die man wirklich niemandem wünscht.

Trotzdem sagte die Schauspielerin, dass das Schreiben der eigenen Biographie ihr ein Gefühl von Befreiung gegeben hat. Sie konnte damit ein Stück ihrer schlimme Vergangenheit verarbeiten. Wenigstens eine gute Sache. Letztlich betonte sie aber nochmal: "Nach außen hin war ich die Ulknudel, aber in Wahrheit habe ich mich immer hinter einer Maske versteckt. Es kam bei den Zuschauern nie an, wie es wirklich war.“


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