Gestern lief eine ganz besondere Folge der beliebten Serie Bones bei uns im TV. Und diese war nicht nur besonders, weil es sich dabei um eine Jubiläumsfolge (die 150.) handelte, sondern auch weil der komplette Aufbau von dem abwich, was die Zuschauer gewöhnt sind. Nun ist die Frage: War das mal ganz schön so oder hat es einfach überhaupt nicht zur Serie gepasst?

Bei diesem doch sehr rührseligen Exkurs blieb die besondere, manchmal etwas weltfremde Art von Bones (gespielt von Emily Deschanel, 36) total auf der Strecke und es kullerten sogar Tränen! Seitdem Bones und Booth (David Boreanaz, 44) ein Paar sind und sogar eine Tochter haben, mussten sich die eingefleischten Fans schon damit abfinden, dass es emotionaler zugeht als früher. Viele "Bones"-Liebhaber werden sicherlich hoffen, dass es sich bei diesen Elementen um Besonderheiten für die Jubiläumsfolge handelt und das alles nicht zur Gewohnheit wird. Aber wie fandet ihr diese außergewöhnliche Folge? War das mal eine interessante Veränderung oder hat das die Folge eher zerstört?

Die Episode, die gestern Abend lief, überraschte in vielerlei Hinsicht. Zum einen verwirrte sie den Zuschauer von Anfang an damit, dass eine komplett andere Kameraführung benutzt wurde. Die ganze Zeit wurde aus der Sicht des Toten, einem 14-jährigen Jungen, gefilmt, der bereits nur noch als Skelett in einem Gewächshaus aufgefunden wurde. Der Opfer-Blickwinkel des Totenschädels wurde konsequent beibehalten, denn er wurde tatsächlich auch überall hin mitgenommen. Somit ergaben sich wackelige Bilder und auch immer wieder nebelige Einblenden, die wohl die bruchstückhafte Wahrnehmung des "Geistes" darstellen sollten.

Abgesehen von dieser seltsamen Führung durch diesen Fall in "Nach dem Tod und vor dem Frieden" kam es auch zu absolut ungewohnten Gefühlsausbrüchen. Jeder der Charaktere ließ sich komplett auf das traurige Lebensende des Opfers ein. Unterstützt wurde das dann auch noch von einem für die rationale Welt von "Bones" untypischen, geistersehendem Medium (tatsächlich gespielt von Cyndi Lauper, 60). Alle redeten mit dem Schädel des Opfers und nahmen großen Anteil an dem Schicksal des Jungen.

Bones und Emily DeschanelRTL
Bones und Emily Deschanel
Cyndi Lauper und Michaela ConlinRTL
Cyndi Lauper und Michaela Conlin
Michaela ConlinRTL
Michaela Conlin


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