Es ist einer der spektakulärsten Gerichts-Prozesse des Jahres - das Verfahren, in dem geklärt werden soll, ob der Konzertveranstalter AEG eine Mitschuld am Tod von Michael Jackson (✝50) trägt und dessen Familie um eine unglaubliche Entschädigungssumme kämpft! Nach den letzten Worten des Jackson-Anwaltes folgte nun das Schlussplädoyer von Marvin Putnam, Anwalt von AEG und das basiert auf der Behauptung, dass Michael Jackson die Schuld an seinem Tod ganz allein trägt!

Hauptargument der Jackson-Anwälte war ja bisher, dass AEG den bereits verurteilten Conrad Murray (60) als Michaels Arzt eingestellt hätte und diese Hinweise auf den labilen Gesundheitszustand des Musikers ignoriert hätte. AEG wehrt sich nun dagegen und behauptet, nicht gewusst zu haben, dass Michael das Mittel Propofol einnehme. "AEG lernte die Wahrheit erst nach dem Tod von Mr. Jackson kennen. AEG hätte diese Tour niemals veranstaltet, wären sie in Kenntnis gewesen, dass Michael Jackson jede Nacht in seinem Schlafzimmer russisches Roulette gespielt hätte", erklärte der Anwalt von AEG. "Er hat so viele Fehler gemacht -sie führten alle zu dieser Tragödie. Man kann nicht jemand anderes für seine Entscheidungen verantwortlich machen", so Putnam weiter.

Ob das Gericht Katherine Jackson (83) und Michaels hinterbliebenen Kindern die vom Anwalt geforderte Entschädigung zuspricht oder AEG den Prozess für sich entscheiden kann, wird sich bald zeigen: Momentan haben sich die Geschworenen zurückgezogen, um sich zu beraten. Ein Urteil wird in den nächsten Tagen erwartet.

Michael Jackson, 1992
THIERRY SALLIOU/AFP/Getty Images
Michael Jackson, 1992
Michael Jackson bei einem Konzert 1996
AFP / Getty Images
Michael Jackson bei einem Konzert 1996
Blanket, Paris und Prince Jackson im Jahr 2012
Getty Images
Blanket, Paris und Prince Jackson im Jahr 2012


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