Schon 22 Jahre ist es her, dass Michael J. Fox (52) die erschreckende Diagnose bekam: Parkinson. Doch trotz der schwerwiegenden Nervenerkrankung scheint der Schauspieler heute lebensfroher denn je. Aber das war nicht immer so.

In einem Interview mit dem Radio-Sender Howard 100 erzählte er, dass er zuerst nach dem Befund in ein tiefes Loch fiel. "Meine erste Reaktion war, dass ich anfing zu trinken", so der 52-Jährige. "Erst trank ich nur auf Partys, aber dann trank ich auch alleine... jeden Tag." Er habe sich einfach hilflos in einer unausweichlichen Situation gefühlt, hing die Schauspielerei vorübergehend an den Nagel. Doch nach etwa einem Jahr kam sein Lebenswille zurück und er machte eine Therapie. Ein wichtiger Schritt, der nicht nur seine Karriere, sondern auch seine Ehe rettete. "Die Verzögerung, die Parkinson bewirkt, ist eine Möglichkeit einen Moment lang zu pausieren", erklärt er den Umgang mit der Krankheit. "Es gab mir Ruhe und eine neue Sichtweise der Dinge." In Bezug auf die Schauspielerei habe er dadurch eine Menge Stress und Lampenfieber abbauen können, was sich wiederum positiv auf sein Gemüt und sein Privatleben auswirkte. Heute ist die Krankheit sogar ein fester Teil seines beruflichen Alltags, denn in seiner eigenen Sitcom "The Michael J. Fox Show" spielt er einen Journalisten mit Parkinson. Unglaublich, wo die Ärzte ihm nach seiner Diagnose gerade einmal zehn weitere Jahre im Show-Business zusicherten.

Wir finden den Mut und Optimismus des Schauspielers bewundernswert! Michael J. Fox beweist, dass Hoffnung tatsächlich Berge versetzen kann und man auch in schwierigen Situationen nie aufgeben sollte. Deshalb sagen wir: Respekt für so viel Willen und Durchhaltevermögen!

Michael J. FoxAndres Otero/ WENN.com
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