Die Welle des Zuspruchs, die dem homosexuellen Ex-Fußballer Thomas Hitzlsperger (31) entgegenschwappt, wird nicht kleiner. Sowohl Stars als auch der ehemalige Verein des Kickers freuten sich über sein Coming-Out und auch von offizieller Seite wird ihm für seinen Mut gedankt.

Nun sprach sich auch die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld erfreut über Hitzlspergers Offenheit aus. Die Stiftung hat es sich zum Ziel gemacht, an Magnus Hirschfeld (✝67) zu erinnern, der als Mitbegründer der ersten deutschen Homosexuellenbewegung gilt. Als offizielle Einrichtung, die sich für die Akzeptanz von Homosexualität einsetzt, ist diese Stiftung hocherfreut über ein lang überfälliges Coming-Out eines Profisportlers - besonders eines Fußballers. Der Geschäftsführende Vorstand, Jörg Litwinschuh, gab daher folgende Erklärung ab: "Wir gratulieren Herrn Hitzlsperger zu seinem Coming-Out. Er setzt mit seiner Sichtbarkeit ein Zeichen, auf das viele Menschen gewartet haben. Ein Zeichen, dass schwule und lesbische Sportlerinnen und Sportler auf allen Ebenen des Sports aktiv sind - auch im Profisport. Dies wird die Debatte über 'Fußball und Homosexualität' versachlichen helfen. Von den öffentlichen Reaktionen wird es abhängen, ob nun weitere Spieler und Spielerinnen - auch in anderen Sportarten - den Weg wagen, zu dem ich sie ermutigen möchte."

Den Mut, den Hitzlsperger nach langer Zeit der Verschwiegenheit aufbringen konnte, löst hoffentlich auch bei anderen etwas aus und erhöht die Akzeptanz von Homosexualität in der Sportwelt.

Sami Khedira und Thomas HitzlspergerActionPress/Avanti
Sami Khedira und Thomas Hitzlsperger
Thomas HitzlspergerActionPress/Sebastian Widmann
Thomas Hitzlsperger
Thomas HitzlspergerPUBLIC ADDRESS / ActionPress
Thomas Hitzlsperger


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